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Mittwoch, 25. November 2020

Endlich wieder ein eisgekühltes lecker B...

Seit gut einer Woche bin ich wieder zu Hause in Paraguay. Aus Anlass des 80-igsten Geburtstag meiner Mutter und den Reisebedingungen auf Grund eines Virus, wurden aus den ursprünglich geplanten 4,5 Monaten Deutschlandaufenthalt nun fast 7 Monate. Jetzt bin ich froh, wieder im warmen bei meiner Liebsten zu sein, die schon vor einem guten Monat in Paraguay landete. Ein Koffer hat es wieder einmal nicht nach Paraguay geschafft und wird, eine Woche nach Landung, immernoch von der Airline gesucht. Ansonsten verlief der Flug reibungslos. Am Flughafen BER habe ich eingecheckt ohne irgendwelche Sondergenehmigungen, Gesundheitstests oder Impfausweise vorzulegen. Von dort ging es dann über Madrid und Sao Paulo nach Foz de Iguazu. Hier wurde ich von Helmut abgeholt und wir gönnten uns noch einen Tag Urlaub in Brasilien.

Am nächsten Tag hakten wir noch einmal am Flughafen wegen des Koffers nach und machten uns dann mit leichtem Gepäck auf den Weg nach Hause. Übrigens meine Einreise in Paraguay interessierte niemanden, obwohl ich doch aus einem "verseuchtem Krisengebiet" kam. Wir passierten die Grenze, als ob die Brücke der Freundschaft von Brasilien nach Paraguay nie geschlossen war. Aber bevor jetzt alle losfliegen, Stop. Das waren meine Erfahrungen über den Landweg von Brasilien nach Paraguay und ich übernehme keine Gewähr, da es ja immerhin noch Einreisebestimmungen (seit heute auch wieder veränderte) gibt. Wir haben uns langsam aklimatisiert und können uns nun wieder mit voller Kraft und einem eisgekühlten lecker Bierchen in den paraguayischen Alltag stürzen.

 

Samstag, 13. Januar 2018

Urlaub in Paraguay

In diesem Moment befindet sich unsere Tochter Marie im Landeanflug auf Lissabon. Knapp zwei Wochen Paraguayurlaub sind vorbei und Marie ist mit ihren Freunden auf dem Weg ins winterliche Deutschland.
Nun ist Paraguay nicht unbedingt ein typisches Urlaubsland, und doch kann man hier einiges unternehmen. So besuchten die Vier die Wasserfälle von Foz de Iguazu sowie den kleineren Bruder, den Salto Cristal und waren begeistert von dem Naturspektakel.
Zum Farmurlaubsbespaßungsprogramm gehört auch immer das Erklimmen des Cerro Acahay, um sich einmal einen "Überblick" von Paraguay zu beschaffen.
Natürlich wurden auch die einen oder anderen lecker Bierchen vernichtet, ob auf der Farm oder bei Freunden.
Und wenn mal Entspannung auf dem Plan stand, tauchten die Vier ins ganz normale Farmleben ein.
Es war eine schöne Zeit mit Marie, Christoph, Tommy und Nicole und wir hatten jede Menge Spaß.
Nun heißt es für die Vier wieder dicke Jacke und Socken anziehen, um den derzeitigen, deutschen Temperaturen zu zu trotzen.

Freitag, 28. April 2017

Abgefranzt

Vor gut zwei Wochen landeten unsere langjährigen Freunde in Asuncion. Die Franzens sind da und bezogen Quartier auf unserer kleinen Farm mit dem Ziel: Auswandern nach Paraguay.
Vorerst bleiben sie nur bis Anfang Juni und wollen bis dahin so einiges erledigen. Natürlich steht die Suche nach einem passenden Grundstück ganz oben auf der To-do-Liste und so streiften wir schon durch die verschiedensten Gegenden Paraguays. Eine kleine Farm soll es werden und bei der Suche danach, bekommt man Angebote von 10.000.000 Gs pro Hektar bis 60.000.000 Gs pro Hektar, je nach Lage, Infrastruktur oder Ausstattung.
Dabei begegneten sie auch immer wieder dem Transportmittel Nummer 1 der ländlichen Regionen.
Meine wichtigste Aufgabe bestand natürlich darin, den Beiden zu zeigen, warum das lecker Bierchen, den Namen lecker Bierchen verdient.
Sie machten Bekanntschaft mit der lustigen Welt der Tiere...
oder mit der Gastfreundschaft der Paraguayer.
Die nächsten Punkte auf dem Einwanderungsplan sind die Einwanderungspapiere, Containertransport, Autokauf, Grundstückskauf und das erlernen der Sprache. Es gibt also jede Menge zu tun für die Zwei. Wir wünschen den Beiden viel Erfolg und Glück in Paraguay.

Und wenn ein Tag mal nicht wie geplant läuft;
"nach einem Sonnenuntergang folgt immer wieder ein Sonnenaufgang".

Montag, 9. Januar 2017

tierisch was los

Neues Jahr, neues Glück und ich hoffe ihr seid alle gut durch und über die Feiertage gekommen.
Wir hatten, zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel, unsere Tochter mit ihrem Freund zu Besuch und so vergingen die Tage, gewohnt chaotisch, wie im Fluge.
Am Freitagnachmittag hieß es dann wieder Abschied nehmen und die Koffer waren bereit für den Weg in die kalte Heimat.
Da unsere Tochter bei der Lufthansa arbeitet, zahlte sie nur ein ganz kleines Geld für ihr Flugticket, was sich im ersten Moment auch gut anhört. Der Nachteil eines solchen Angestelltentarifes ist aber, dass man nicht fest auf den Flug eingebucht wird, sondern nur dann mitfliegen kann, wenn das Flugzeug noch leere Plätze hat. In Südamerika ist gerade Ferienzeit und das merkt man natürlich auch bei der Auslastung der Flugzeuge und auch Marie und ihr Freund bekamen dieses zu spüren. Schlappe 48 Stunden saßen die Beiden in Sao Paulo fest und landeten erst heute in Frankfurt. (Marie und Christoph, wenn es euch ein Trost ist, wir waren immer in Gedanken bei euch, auch wenn der Platz im Pool bei einem eiskalten lecker Bierchen bestimmt angenehmer war, als die harte Plastikbank am Flughafen.)
Bei uns kehrt nun auch wieder der Alltag ein, wobei uns das neue Jahr mit sommerlichen Temperaturen um 35°C ganz schön schwitzen lässt. Apropo schwitzen, wusstet ihr, dass Schweine, im Sinne von transpirieren, nicht schwitzen können? Sie suchen sich bei der momentanen Hitze einen kühlen Schattenplatz oder legen sich in ihr erfrischendes Modderloch. Und da wird es momentan ganz schön eng, denn unsere drei Sauen haben zwischen den Feiertagen ihren Nachwuchs zu Welt gebracht.
Insgesamt 19 kleine Ferkel flitzen nun über das Farmgelände und das kuriose daran ist, dass alle 19 Ferkel die drei Sauen als ihre Mutter ansehen und umgekehrt alle drei Sauen die 19 Ferkel an ihre Mutterbrust, so es die Kapazität hergibt, lassen und säugen. Es geht zwar ganz schön drunter und drüber, aber am Ende sind alle Babyschweine satt und zufrieden.
14.00Uhr und 38°C, Zeit für einen Poolgang.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Weihnachtsstress auf der Farm

Es steht nun schon der dritte Advent vor der Tür und wir haben noch nicht einmal eine Kerze angezündet, jedenfalls nicht aus weihnachtlichen Beweggründen. Im Gegenteil, eigentlich geht uns Weihnachten so ziemlich am Ar... vorbei. Doch in diesem Jahr ist es anders, denn es hat sich hoher Besuch angekündigt. Genau am Heiligen Abend landet unsere Tochter mit ihrem Freund in Paraguay und besucht uns und ihre alte Heimat. Für uns bedeutet das, unsere Baustelle "neuer Wasserturm" zum Abschluss zu bringen, damit meine Prinzessin, auf dem Weg in den Pool, nicht durch den Mörtelkübel stapfen muss.
Natürlich wird auf unserer Baustelle die Arbeitssicherheit ganz groß geschrieben, wobei ich bei dieser Rüstbohlensicherung gegen das Verrutschen des Rüstbrettes etwas schmunzeln musste.
Dass es auf der Baustelle nicht immer ganz reibungslos abläuft, musste ich erst gestern erfahren, als die Schalungsmauer eines Pfeilers des neuen Terrassendaches, dem Gewicht des Betons nicht stand hielt und das ganze Gedönst in sich zusammensackte.
Und was habe ich meinen Kollegen immer geprädigt? "Trocknungszeiten einhalten!" Das hatte ich in diesem Falle wohl vergessen.
Neben der Baustelle wollen Pferd, Kuh, Huhn, Schwein und Ziege natürlich nicht vernachlässigt werden und gerade die Ziegen brauchten in den letzten zwei Wochen etwas mehr Liebe und Zuneigung.
Vier Neuzugänge gab es im Zickenstall und beide Muttertiere beschäftigten uns mit Mastitis, einer Euterentzündung. Dadurch gab es für den Nachwuchs keine Frischmilch aus der mütterlichen Brust und wir mussten mit Nuckelflasche nachhelfen. Inzwischen sind die Mütter wieder auf dem Weg der Genesung und fangen langsam wieder an, dem Milchbedarf ihrer Zicklein gerecht zu werden, so dass wir nur noch am Morgen mit der Flasche aushelfen müssen.
Noch gut zwei Wochen, dann ist es soweit und die Welt lehnt sich entspannt zurück. Bis dahin euch noch allen eine stressige Vorweihnachtszeit.



Montag, 16. März 2015

Kurztrip nach Paraguay

Es ist nun schon das vierte Mal, dass unser Freund Dirk uns besucht und so landete er vergangenen Mittwoch pünktlich auf dem Asuncioner Flughafen.
Und er kam nicht alleine sondern brachte seine Freundin Beate mit nach Paraguay. Nachdem dann die ersten obligatorischen Begrüßungsleckerbierchen vernichtet wurden, tauchten die beiden gleich voll in das harte Farmleben ein und dazu gehört natürlich auch ein Gang an den Melkstand.
Doch der eigentliche Grund für seinen Besuch, war sein vierzigster Geburtstag, den wir dann am Freitag auf der Farm feierten.
Es gab Schwein am Spieß, natürlich jede Menge Geburtstagsleckerbierchen und wir feierten bis weit in den frühen Samstagmorgen.
Nachdem wir dann den Samstag zum entspannen nutzten, ging es gestern über Stock und Stein in die paraguayische Pampa.
Da auch auf unserer kleinen Farm das Essen nicht vom Himmel fällt, gab es heute die erste Lektion in Sachen jagen, erlegen und zubereiten. Nach einer kappen Stunde hatte dann der Hahn das Nachsehen und brodelt nun im Suppentopf.
Pünktlich zum Frühlingsanfang landen die beiden dann wieder in Deutschland, doch bis dahin haben wir noch einiges vor.

Dienstag, 19. März 2013

tschau Paraguay

Das Fleisch war eingelegt, die Bierkisten waren gefüllt und die Party konnte starten. Bevor Fliese und Alex uns gestern wieder in Richtung Oslo verließen, wollten sie sich noch einmal verabschieden und luden ein paar nette Leute zu uns auf die Farm ein.
Eine gemütliche kleine Runde sollte es werden und nachdem die Mägen mit saftigem Fleisch und Salaten bis zum Rand gefüllt waren, mussten wir uns die überflüssigen Kalorien wieder abtrainieren. Es wurde getanzt und geschunkelt und ich weiß gar nicht woher am Ende die vielen Fotos auf der Kamera kamen.
Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Heimes-Housegeräte-Band.
Jede Feier geht einmal zu Ende und auch der Urlaub von Alex und Fliese ist nun vorbei. Es war nicht ihr letzter Besuch in Paraguay und sie versprachen in einem Jahr wieder zu kommen. Auf unserer kleinen Farm kehrt nun wieder Ruhe ein und wir können uns wieder dem Alltag zu wenden und auch beim Leckerbierchenhersteller Cerverpar, müssen keine Sonderschichten mehr eingelegt werden - jedenfalls bis zum Wiedersehen.

Donnerstag, 15. November 2012

wieder nach Hause

So schnell gehen drei Wochen vorbei. Während ich hier jetzt sitze, befinden sich meine Eltern im Landeanflug auf Frankfurt. Gestern Nachmittag verabschiedeten wir sie am Asuncioner Flughafen und sie traten wieder ihren Heimweg ins kalte Deutschland an.
Es waren drei schöne Wochen und im Gepäck sind eine Menge Fotos und Erinnerungen. Bei uns kehrt nun wieder für zwei Wochen der Alltag ein, bevor sich dann der nächste Besuch angekündigt hat.

Dienstag, 13. November 2012

15 Jahre fehlen

So ein Geburtstag hatten wir noch nicht auf unserer kleinen Farm. Mein Vati hat nichts anderes in seinem Urlaub zu tun gehabt, als sein 85. Lebensjahr bei uns zu vollenden. Eine kleine Feier war das wenigste, was wir ihm organisieren konnten und das haben wir natürlich gemacht.
Liveband, Schwein am Spieß, und viele liebe Gäste werden für meinen Vater unvergesslich bleiben.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Urlaubsgrüße aus Paraguay

Vier Tage sind meine Eltern nun bei uns und wir ließen den Urlaub ruhig angehen. Die Farm wurde erkundschaftet, das Wetter wurde bestaunt, welches momentan mit Frühjahrsstürmen, Gewittern und Sonnenschein im Wechsel aufwartet und meine Mutter versuchte sich in der hohen Kunst des Melkens.
Mein Vater hat mir den Job als Poolboy abgeluchst und gibt sich als David Hasselhoff von Paraguay.
Natürlich gab es auch schon leckeren Apfelkuchen von Mutti, der natürlich der Beste der Welt ist.
Heute wollten wir eigentlich einen kleinen Angelausflug machen, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und es regnete bis in den Nachmittag Bindfäden. Irgendwann zeigte sich dann doch noch die Sonne und da war dann noch die Sache mit den Pferden. Ganz nach dem Motto, "träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum" ließ sich Pauls Omas ein Pferd satteln, schwang sich mit 72 Jahren nochmal in den Sattel und Paul erklärte seiner Oma die Bedienung.
Nach einer kurzen Einweisung machte ich dann mit meiner Mutti einen Ausritt.
Mit den paar Worten, "das machen wir aber noch einmal", brachte sie ihre Begeisterung zum Ausdruck und beim nächsten mal, zeige ich ihr vielleicht eine der vielen Despensen auf dem Weg, wo sie dann auch mal ein lecker Bierchen ausgeben kann. Ich freu mich darauf und mal schauen, was der Urlaub noch für meine Eltern bereit hält.