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Mittwoch, 12. November 2025

7 Tage Kolumbien

Wenn ich früher Kolumbien hörte, dachte ich immer automatisch an Kokain, Drogenkriege und Kriminalität. Jetzt war ich schon zum zweiten Mal in der Heimat von Shakira und bin wieder einmal entzückt. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen, doch entlang der Küstengebiete vom Pazifik und Karibik mit insgesamt 3200 km, gibt es viele Unterkünfte und Hotels aller Kategorien.
Wir sind in Santa Marta, der ältesten Stadt Kolumbiens und der zweitältesten Stadt Südamerikas gelandet und waren 7 Tage an der Karibikküste unterwegs. Menschenleere Strände, glasklare Flüsse, eine üppig grüne Landschaft und nette Menschen haben mich einfach begeistert.
Für mich ein absolut fantastisches Urlaubsland und ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Kolumbien. Und, ist es ein Land zum Auswandern? Ich glaube ja, aber mein Herz schlägt dennoch für Paraguay.

Sonntag, 2. November 2025

Von Paraguay nach Kolumbien

Ich hatte lange keinen Urlaub mehr. Also so richtig, mit Hotel und nichts tun. Und bevor die Ferienzeit in Paraguay startet, sollte ich die Zeit nutzen, und im Reisebüro vorbeischauen. Heute sitze ich in Kolumbien und warte aufs Frühstück. Mit im Boot ist Helmut, die vor drei Wochen auch wieder den Weg nach Paraguay gefunden hat. Warum Kolumbien? Mich interessiert das Klima, die Menschen, die Flora und Fauna und wie man hier leben kann und ob es vielleicht ein Land zum Auswandern ist. Vom Parakay nach Kaylumbien sozusagen. Seit zwei Tagen sind wir jetzt in Kolumbien unterwegs und ich bin bis jetzt begeistert.
Freundliche Menschen, fett grüne Natur, blaues Meer und glasklare Flüsse lassen mein Herz höher schlagen. Nur an meiner Urlaubsvorbereitung muss ich noch arbeiten, denn wenn man an die Karibikküste von Kolumbien reist, sollten Badeschlappe, ein Käppi und eine Sonnenbrille im Gepäck sein. Dazu ist eine Badehose von großem Vorteil am Pool.😜🤠

Samstag, 27. September 2025

wieder zu Hause

Ich war mal kurz weg, aber seit einer Woche bin ich wieder zu Hause in Paraguay. Zwei Monate war ich in meiner Heimat Deutschland. Die Einschulung meines Enkels wären allein tausend Gründe genug um ins schöne good old Germany zu fliegen, aber auch den, vorausgesagt, heißesten Sommer aller Zeite wollte ich nicht verpassen. Jetzt bin ich wieder in Paraguay und darf viele Fragen beantworten. Wie war es in Deutschland, was hast du die ganze Zeit dort gemacht, wie war das Wetter, hast du Helmut getroffen, wo fühlst du dich wohler und welches Bier trinkst du in Alemania? Also der Reihe nach. Es war schön wieder mal in Deutschland gewesen zu sein. Die Menschen die ich getroffen habe waren alle Mensch. Die meiste Zeit habe ich mir das lecker Bierchen für die nächsten drei Jahre verdient und ein paar Baustellen abgearbeitet, der Sommer war so heiß, dass ich ganze zwei Tage kurze Hosen tragen konnte und an diesen zwei Tagen habe ich auch Helmut getroffen. Die Frage wo ich mich wohler fühle bedarf keiner Antwort und welches Bier ich in Alemania trinke, muss ich selbst noch herausfinden. Jetzt aber geht es ersteinmal mit Volldampf weiter in Paraguay. Die Ferienzeit rückt mit großen Schritten näher und auf der "Posada la familia" gibt es viel zu tun. Los gehts.

Donnerstag, 14. März 2024

Eine Woche Kolumbien

 Viele hören Kolumbien und denken an Kokain, Gewalt oder vielleicht noch Shakira und Fußball. Aber Kolumbien ist auch Regenwald, Kaffee und Karibik. Wir sind eine Woche an der Nordspitze Südamerikas unterwegs und schauen uns dieses Land zum ersten Mal an. Gelandet sind wir in Cartagena und schliefen die erste Nacht in einem kleinen Hotel in der bunten Altstadt von Cartagena.



Am nächsten Morgen ging es weiter auf die Halbinsel Baru, wo ich gerade am Strand sitze und meine Tastatur quäle.
Morgen geht es dann weiter in Richtung Santa Marta, wobei noch nicht feststeht, wie und wohin genau, aber das wird sich finden. Jetzt heißet es ersteinmal abkühlen. Nein nicht mit lecker Bierchen, sondern im blauen Meer.

Dienstag, 12. September 2023

Ein Tag in Madrid

Ich weiß nicht, wie viele Male wir schon in Madrid zwischengelandet sind. Auf alle Fälle war es oft, jedoch die Stadt selbst haben wir nie gesehen. Bis vor zwei Wochen, als wir unseren Rückflug von Deutschland nach Paraguay starteten. Wieder landeten wir in Madrid zum Umsteigen, aber 48 Stunden später sollte erst der Weiterflug starten. Gelegenheit für uns, die Hauptstadt Spaniens zu bewandern. Für zwei Nächte kamen wir im "Hotel Best Osuna" unter, das sich 5 Gehminuten von der Metrostation "Canillejas" befand. 
Von da aus ging es dann in die große Stadt. Die erste Überraschung gabs beim Ticket für die Metro. 10 Fahrten kosteten 6,50 Euro was im Vergleich zu Berlin ein echtes Schnäppchen ist. Eine halbe Stunde dauerte unsere Fahrt und wir erreichten die "Gran Via" im Zentrum Madrids.
Von hier aus starteten wir unsere Wanderung durch Madrids Zentrum. Kleine Gassen, bunte Strassen, fantastische Bauwerke, viele gemütliche Bars, verschiedene Märkte, grüne Parks und natürlich Klamottenläden geben Madrid ein besonderen Charme der uns total begeisterte.
10 Stunden ließen wir die Stadt auf uns wirken und legten dabei gefühlte 20 km Fußweg zurück. Am Ende kann ich sagen; Madrid ist unbedingt einen Besuch wert und wer sich noch etwas mehr Zeit nimmt, wird wahrscheinlich auch vom Nachtleben in Madrid nicht enttäuscht werden. Wir waren zum Sonnenuntergang wieder in unserem Hotel. Im Rucksack ein paar schöne Andenken und in den Schuhen ein paar lecker Bierchen. und wenn du hier klickst gibts ein Video

Dienstag, 22. November 2022

Von Asuncion nach Punta Cana

Sprüche und Redewendungen sind nicht unbedingt meine Stärke, aber wenn jemand sagt, mir fällt die Decke auf den Kopf,  meint er damit, dass er zu lange zu Hause sitzt und mal raus muss. -glaube ich-

Vor fast drei Wochen ist mir auch, wie im vorherigen Post berichtet, die Decke auf den Kopf gefallen. Logische Schlussfolgerung - Urlaub. Am nächsten Morgen startete unser Flugzeug um 6.00Uhr von Asuncion in Richtung Panama City. Von dort aus ging es dann in die Dominikanische Republik nach Punta Cana.

Die DomRep war vor 22 Jahren schon einmal unser zu Hause und wir waren gespannt, wie sich das Land heute präsentiert. Nach insgesamt 10 Stunden Flugzeit waren wir am Ziel. Für die ersten zwei Tage hatten wir ein Apartment gebucht. Der Plan war ein Auto zu mieten und die Insel zu bereisen, doch es kam anders. Der Motor des Mietwagens gab schon nach einem Tag den Geist auf, weil bei einer Flussdurchfahrt Wasser eindrang. Eine dominikanische Familie, die auf ihrem Sonntagsausflug war, schleppte uns zum nächsten Mechaniker. Am Ende wurden wir zu ihnen nach Hause eingeladen und schliefen irgendwo im dominikanischen Hinterland, wo der Tourismus noch keine Spuren hinterlassen hat.

Das Auto musste beim Mechaniker bleiben und es ging mit dem Bus oder besser gesagt mit dem Guagua weiter.
Abenteuer hatten wir jetzt genug und wir buchten uns für drei Nächte ein All-inclusive-Hotel mit 5 Sternen und VIP-Service in Bayahibe.
Auch in der Dominikanischen Republik hat die "Corona-Pandemie" deutliche Spuren hinterlassen und überall wird repariert und renoviert.
Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die es schaffen, 14 Tage in ein und derselben Hotelanlage zu urlauben. Wir können das definitiv nicht und so wechselten wir für die letzte Nacht noch einmal das Hotel.
Das Haus hatte einen Stern weniger und kein VIP-Service. Dafür kostete es im Vergleich zum Vorgänger nur ein Drittel vom Preis und hatte kaum Baustellen - so genossen wir dann unseren letzten Urlaubssonnenuntergang.
Am Ende freuten wir uns wieder im Flieger nach Hause zu sitzen. Was wir mitnahmen war die Erkenntnis, dass Urlaub gekonnt sein will und die Insel nicht mehr das ist, was sie vor 20 Jahren war.

Verlässt man jedoch die Touristenhochburgen trifft man freundliche und herzensgute Menschen. Auch die einsamen Strände gibt es noch und natürlich frische Kokosnüsse.





Montag, 7. Juni 2021

Es darf wieder geurlaubt werden

Jippi, es ist soweit. Die Oberbefehlshaber Deutschlands erlauben den Menschen wieder, Urlaub in Mecklenburg Vorpommern zu machen. Seit Freitag dürfen die Hotels, Pensionen und Ferienhäuser wieder Urlauber empfangen und auch im "olde Hus" konnten wir unsere ersten Gäste in diesem Sommer begrüßen.
Und es sollen nicht die letzten Gäste bleiben, denn der Buchungskalender für diese Saison lässt keine Buchung mehr zu. Für uns steht daher das Ziel bis zu unserem Rückflug nach Paraguay fest: Fertigstellung der zweiten Haushälfte mit Ferienwohnung. Seit gut vier Wochen sind wir nun in der zweiten Haushälfte am Wirbeln und liegen bis dato gut im Rennen.
Gut drei Monate bleiben uns noch im deutschen Sommer 2021 und auch wenn der Bauablaufplan zeitlich knapp bemessen ist, Zeit für ein Glas Bier findet sich immer.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Winter - Sommerurlaub 2018

War es nun Winterurlaub oder Sommerurlaub? Ganz egal, drei Wochen sind rum und morgen geht es wieder nach Hause auf unsere kleine Farm. Hinter uns liegen ein paar kalte Tage in Deutschland, bei Familie und Freunden und es gab sogar einen Hauch von Schnee.
Der Weg von Deutschland nach Paraguay ist nicht gerade ein Katzensprung, also eine gute Gelegenheit für ein kleinen Zwischenstop, zum Beispiel in Lissabon.
Lissabon, mit seiner schönen Altstadt, ist auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Und wer sich dann noch mit Marihuana eindecken möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. An jeder Straßenecke und in jedem Lokal bekamen wir von fliegenden Kanabishändlern, die als Sonnenbrillenverkäufer getarnt waren, die Wunderpflanze angeboten.
Von Lissabon aus ging es dann weiter nach Recife in Brasilien. Hier mieteten wir uns für vier Tage ein kleines Auto und erkundeten die nördlich gelegene Umgebung von Recife.
Gut erholt geht es nun heute Nacht weiter nach Sao Paulo und morgen Nachmittag sollten wir wieder auf unserer Farm sein.
So und zum Abschluss, wie gewünscht, extra noch ein Foto für Raik.

Donnerstag, 24. August 2017

Wieder zu Hause

Drei Monate Deutschland"urlaub" liegen hinter uns und am Dienstagmorgen landeten wir wieder wohlbehalten auf dem Asuncioner Flughafen.
Dem Kalender nach sollte in Deutschland Sommer sein, doch es war, glaube ich, der beschissenste Sommer, den ich je erlebt habe. Vielleicht war das auch gar nicht so verkehrt, denn so konnten wir uns voll und ganz auf unser Projekt "Sanierung eines Reetdachhauses" stürzen. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, auch wenn es noch drei deutsche Sommer dauern wird, ehe die ersten Feriengäste dort Quartier beziehen können.
Natürlich wurde alles ordnungsgemäß dokumentiert und in Bildern festgehalten, wobei ich den Vorher- Nachher-vergleich immer am interessantesten finde. Hier mal das neu entstandene Badezimmer.
Oder das Schlafzimmer.
Jetzt heißt es erst einmal akklimatisieren und langsam wieder ins Farmleben einsteigen. Der hiesige Winter hilft uns dabei und hält für die nächsten Tage blauen Himmel, Sonne und winterliche Temperaturen um 30°C bereit.