Mittwoch, 11. November 2009

im Dunkeln ist gut munkeln

Teile Brasiliens stundenlang im Dunkeln

Ein gigantischer Stromausfall hat weite Teile Brasiliens am Dienstagabend ins Chaos gestürzt. Aufzüge blieben stecken, U-Bahnen fuhren nicht mehr, Telefonanlagen und Ampeln fielen aus, es kam zu zahlreichen Unfällen.
Grund für den «Blackout»: Das leistungsstärkste Wasserkraftwerk der Welt, Itaipu, musste für Stunden komplett abgeschaltet werden. Erst am frühen Mittwochmorgen normalisierte sich die Lage wieder.
Um 22.13 Uhr war am Dienstag in zehn Bundesstaaten Brasiliens das Licht ausgegangen, auch das benachbarte Paraguay war betroffen. Energieminister Edison Lobão trat noch in der Nacht vor die Presse, konnte aber zunächst nichts Genaues über den Grund für den möglicherweise größten Stromausfall seit zehn Jahren sagen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich aber nicht um ein Problem bei der Stromerzeugung. «Eine Stromleitung fiel vermutlich aus und führte dann zum Zusammenbruch anderer Leitungen», sagte der Minister. Betroffen waren etwa 800 Städte vor allem im Süden, Zentrum und Nordwesten Brasiliens.
Im Großraum von São Paulo arbeiteten Krankenhäuser, Polizeistationen und Flughäfen mit Notstromaggregaten. Die Feuerwehr der 20-Millionen-Metropole registrierte in den ersten zwanzig Minuten nach dem Stromausfall allein 40 Anrufe von Bewohnern, die in den Aufzügen ihrer Hochhäuser festsaßen. Die Menschen nutzten ihre Mobiltelefone, die Netze waren überlastet. Das Festnetz-System fiel in den betroffenen Regionen zum Teil ganz aus. Die Polizei konnte das Funktionieren der Notrufnummer «190» nur mit einem Dieselaggregat sicher stellen.
In den auch zu später Abendstunde gut besuchten Restaurants und Bars funktionierten die Kreditkarten-Maschinen nicht mehr. Viele Kunden verließen die Kneipen zum Unmut der Gastwirte mit dem Versprechen, am Mittwoch wiederzukommen und die Rechnung zu begleichen. Im benachbarten Paraguay, das am Kraftwerk Itaipu beteiligt ist, war zunächst von einem Kurzschluss in einer Hochspannungsleitung bei São Paulo die Rede. Auch in ganz Paraguay fiel zeitweise der Strom aus. Allerdings dauerte der Notfall dort nur etwa 20 Minuten.
Quelle: dpa

Dienstag, 10. November 2009

na, geht doch

Mit einem Tag Verspätung kamen heute die Koffer von meinen Eltern in Paraguay an. Alles war noch drin und die Freude bei Marie war riesig.Neben Nutella, Gummibärchen, Bautzener Senf und vielen anderen Leckereien, war auch für mich ein Geschenk mit im Koffer.Der neueste Playboy mit "vielen interessanten Berichten".

nächtlicher Wechsel

Aus persönlichen Gründen, mussten unsere Restaurantbetreiber Angela und Norbert, nach nur vier Tagen wieder aufgeben und baten uns jemand Neues für den Restaurantbetrieb zu suchen. Der wurde auch schnell gefunden und übernahm im laufenden Betrieb die Führung in der Küche.
Angela und Norbert werden trotzdem ein Teil der Kartbahn bleiben und stehen uns, wenn Not am Mann ist, immer zur Verfügung.
Ein dickes Dankeschön geht an die Beiden, für die fleißige Mithilfe, die sie beim Aufbau unseres Freizeitgeländes geleistet haben und natürlich wird immer ein lecker Bierchen im Kühlschrank für sie bereitstehen.

Montag, 9. November 2009

Urlaub in Paraguay

Mit dreißig Minuten Verspätung landeten heute meine Eltern in Paraguay. Nach 20 Stunden Reisezeit waren sie froh, endlich in unserer neuen Heimat angekommen zu sein.Auch Marie war mit am Flughafen und war gespannt, was Oma und Opa alles im Gepäck haben. Aber wie sollte es anders sein, ihre Koffer sind irgendwo hängengeblieben und lagen nicht auf dem Kofferband. Schnell wurden ein paar kurze Sachen gekauft und der Urlaub kann beginnen. Drei Wochen bleiben sie bei uns und wir hoffen natürlich, dass die Gepäckstücke schnellstmöglich wieder auftauchen.

9.November

20 Jahre ist es her und ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke. Der Tag, als Schabowskis Zettel die Welt veränderte.