Posts mit dem Label nebenbei bemerkt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label nebenbei bemerkt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. September 2016

Acht Jahre Paraguay

Auf den Tag genau ist es nun schon acht Jahre her, dass wir unsere acht Koffer in Paraguay geparkt haben. Eine Menge ist seit dem passiert und trotzdem kommt es mir so vor, als wäre es gestern gewesen, als wir das erste Mal im neuen zu Hause aufwachten und in die paraguayische Sonne blinzelten.
Hätte mir damals jemand gesagt, dass wir heute eine kleine Farm bewirtschaften, dass ich anstatt ein Cowboy ein Goatboy bin, dass wir unser eigenes Gemüse, eigenen Spargel und die verschiedensten Früchte ernten und ja sogar selbst Bier brauen - ich glaube ich hätte ihn gefragt, ob er ein Drogenproblem hat. Doch wie pflegen wir immer zu sagen? "Der Weg ist das Ziel."
Acht Jahre Leben in Paraguay bedeutet auch fast acht Jahre Bloggeschichten, und wenn diese in letzter Zeit etwas weniger waren, liegt es ganz einfach daran, dass auch bei uns ein gewisser Alltag eingekehrt ist und sich doch einige Dinge wiederholen.
Oft werde ich gefragt, was ich denn einem Paraguayauswanderer empfehlen kann. Meine Antwort ist dann meist; "Vergesst die dicke Unterhose und die Pudelmütze nicht, denn der Winter in Paraguay ist arschkalt." In diesem Jahr sollten wir aber den Winter geschafft  haben und können uns auf den Frühling freuen. In diesem Sinne wünschen wir  euch allen einen warmen, sonnigen 9.September und uns zum Jahrestag ein paar lecker Bierchen.

Montag, 21. März 2016

Spätsommer in Paraguay

Der Sommer zeigte sich in den letzten Wochen von seiner allerschönsten Seite. Tagestemperaturen um die 30°C und in der Nacht nicht zu heiß - so lieben wir ihn.
Nach unserem Deutschlandtrip war eine Menge Arbeit auf der Farm liegen geblieben und diese musste in den letzte Tagen abgearbeitet werden. Jetzt sind wir so langsam wieder auf dem Laufenden und das nächste größere Projekt steht auch schon im Terminplan. Doch dazu gibst demnächst mehr.
Manchmal fragt man sich, wo ist die Zeit geblieben oder gerade heute, wo die letzten Wochen?
Und wenn man dann überlegt, ist es das tägliche Tun und die dazwischen geparkten Feierlichkeiten, welche die Zeit fressen. Da war der Geburtstag von Thomas, der schon am frühen Nachmittag begann und erst zu Ende ging, als die Sonne schon lange untergegangen war.
Oder der Geburtstag von Mikel, bei dem wir einfach nur durch Zufall reinrutschten.
Ja, und wenn mal kein Geburtstag anstand, dann war es einfach ein gemütlicher Abend an der Plaza mit den Paraguayern.
Jetzt steht erst einmal die Osterwoche in den Startlöchern, was bedeutet, dass ab Mittwoch das Osterwochenende eingeläutet wird und das ganze Land feiert. Natürlich wird da der eine oder andere Kater nicht zu vermeiden sein. Unsere Mulli sieht das dennoch gelassen und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
In diesem Sinne, auf gehts in die Semana Santa und natürlich in einen, hoffentlich tollen Herbst.

Samstag, 3. Oktober 2015

Mein Bestseller

Vorgestern traf ich im Supermarkt eine gute Freundin, die sich dann auch prompt bei mir beschwerte.
"Du hast ja schon ewig nichts mehr geschrieben."
Tatsächlich ist der letzte Post im Blog schon eine Weile her, aber dass ich nichts geschrieben habe stimmt so nicht ganz. Es war mein neues Buch, inzwischen das vierte, welches mich beschäftigte und heute, pünktlich zum Tag der deutschen Einheit ist es im Handel erhältlich.
Es ist genau 15 Jahre her, als ich an dem Buch "Voll durchs Leben gekachelt" anfing zu schreiben. Damals noch mit Papier und Stift, was sich später als nicht so ganz vorteilhaft für mich erwies, Ich konnte nämlich meine eigene Schrift nicht mehr lesen. Also das Ganze nochmal und das hat eben etwas gedauert.
Jetzt ist es aber geschafft und ich kann sagen, das Schreiben hat riesigen Spaß gemacht. Ich hoffe natürlich, dass das Lesen genauso viel Laune macht und bin gespannt auf das Feedback derjenigen, die in das 220 Seiten umfassende Buch, natürlich bei einem lecker Bierchen, eintauchen.


Im Buchhandel findet ihr es unter der ISBN 978-3-7386-3031-2  oder schon mal hier 


Dienstag, 14. April 2015

Eine Millionen Aufrufe

Ich habe leider die glatte Millionen verpasst, aber so ist doch auch schön.
Ein dickes Dankeschön an alle unsere Leser.

Sonntag, 9. November 2014

Wie war das noch vor 300 Monaten?

Ich bin fast pünktlich um 7.00Uhr Morgens auf meiner Baustelle, dem neuen Jugendklub in Winterfeld bei Salzwedel. Meine Kollegen Udo und Roco sind auch gerade angekommen. Udo hat Geburtstag und nach dem obligatorischen Händschütteln und Beglückwünschen holt er eine Flasche Pfeffi aus seinem Frühstücksbeutel. Prost, der Tag fängt gut an. Bis zur Frühstückspause passiert dann auch nichts mehr, denn die Flasche Pfeffi hat zu diesem Zeitpunkt höchtse Priorität. Und dann ist endlich Frühstückspause. Wir wandern in die nahe gelegene Dorfschänke und nach dem Verzehr eines riesigen Bauernfrühstücks kommen drei Helle auf den Tisch. Irgendwann beschließen wir, dass heute  nicht mehr gearbeitet wird. Ich laufe schnell nochmal zur Baustelle und mache die verlegten Fliesen vom Vortag nass. Falls der Meister unerwartet auf der Baustelle erscheint, sieht es wenigstens so aus, als ob wir schon etwas getan hätten. Doch der Meister erscheint an diesem Tag nicht und wir können ganz entspannt Udos Geburtstag feiern. Soltmann heißt das lecker Bierchen aus der Brauerei in Salzwedel und so einige naturtrüb und schaumgebremste Säfte gehen über den Tresen.
Es ist inzwischen 15.00Uhr und Zeit für den Feierabend. Wir zahlen unsere Rechnung und verlassen nach 6 Stunden wieder die Dorfschänke. Schnell Werkzeug zusammenpacken und schnell los nach Hause.  Mein Trabant 601 Baujahr 1968 ist so alt wie ich. Wir verstehen uns gut an diesem Tag und er bringt mich sicher an mein Ziel. Hier wartet schon meine Freundin. "Oh Schitt, ich hatte ihr versprochen heute die Küche zu fliesen." Auf dem Grundstück meiner Eltern befindet sich ein kleiner Bungalow mit Küche, Bad, Wohnzimmer und Schlafzimmer. Ideal für ein junges Liebespaar und so sind meine Freundin und ich am renovieren und dazu gehört eben auch das Fliesen der Küche.
Ich stecke meine ganze Kraft in einen aufrechten, geradlinigen Gang, doch meiner Freundin bleibt mein gekreuzter Blick nicht verborgen. Irgendwie ist sie jetzt sauer, denn sie hat mich mit einem bösen Blick stehen gelassen und ist rüber in das Haus meiner Eltern gegangen.
"Ok, ich bin zwar nicht ganz nüchtern, aber wer sagt denn, dass man  besoffen keine Fliesen mehr legen kann." Ich mache mich also an die Arbeit und schalte mir dazu das Radio ein.
Gegen 20.00Uhr hab ich alle Fliesen dran und schaue mir mein Wunderwerk an. Das Radio dudelt immer noch. Ich mache mir noch ein Fläschchen Bier auf und beim Schlucken höre ich, dass da jemand von offenen Grenzen spricht. Ich drehe den Dudelkasten lauter und bekomme noch einmal bestätigt, dass die innerdeutschen Grenzen für jeden geöffnet sind.
Ich vergesse den Streit mit meiner Freundin und renne mit meiner Flasche Bier zum Haus meiner Eltern. Hier sitzen Mutti, Vati und meine Freundin auf dem Sofa und schauen Tatort. "Los kommt, wir fahren in den Westen. Die Grenzen sind auf." Mit der Bemerkung, dass ich aufhören sollte Bier zu trinken lassen die drei mich stehen und schauen wieder gespannt auf ihren Tatort.
Ich gehe wieder in den Bungalow und bekomme selbst Zweifel an dem, was ich da eben gehört habe. Zähne putzen und duschen und dann aber ab ins Bett. Morgen ist auch noch ein Tag, der 10. November 1989.
So war das zur so genannten Wende bei mir. Das ist jetzt 25 Jahre her und gewiss wäre ich heute nicht in Paraguay, wenn damals nicht die Mauer gefallen wäre. Und bin ich heute bei meinen Eltern zu Besuch und schaue auf die Fliesen vom 9.November 1989, welche tatsächlich immer noch an der Wand sind, denke ich an diesen Tag zurück. Und übrigens die Freundin von damals habe ich einen Monat später geheiratet und jetzt fehlt nicht mehr viel bis zur Silberhochzeit. Kinder wie die Zeit vergeht und natürlich gibt`s darauf heute ein lecker Bierchen.

Dienstag, 18. März 2014

die Heilkraft der Natur

Vergleicht man heute die Lebensmittelpreise in Paraguay, mit denen in Deutschland, schneidet Paraguay längst nicht mehr besser ab als old Germany. Und nicht nur bei den Lebensmitteln, sondern auch bei vielen anderen Dingen des täglichen Bedarfs muss man in Paraguay oft tiefer in dem Geldbeutel wühlen, als in Alemania. Ich denke da zum Beispiel an das Internet oder viele Hightechgeräte. Und doch, es gibt da noch was, bei dem man in Paraguay sparen kann. Dazu geht man auf einen Wochenmarkt und sucht sich den Stand einer Kräuterfee. Da gibt es alles, was die Natur uns zu bieten hat und von dem die Pharmaindustrie überhaupt nichts wissen will.
Hier sieht man zum einen ein Moringagel, Kostenpunkt 10.000Gs. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es bei Gelenkschmerzen super hilft. Ich hatte Probleme mit dem Ellenbogengelenk, wahrscheinlich hervorgerufen durch die schweren 1Literflaschen lecker Bierchen. Und was soll ich sagen, nach zweimaliger Anwendung waren die Schmerzen weg.
Das andere sind Kapseln, aus einem Gemisch von Noni und Graviola. Diese wirken zellregenerierend, mindern Allergien, helfen bei Artritis, Asma, Diabetis, Übergewicht, Stress, Depressionen und wirken krebsheilend. Ausserdem hemmen oder verhindern die Kapseln Haarausfall und so ein Fläschen mit 90 Kapseln kostet 15.000Gs. Das so ein Zaubermittelchen nicht in die Philosophie eines Parmaunternehmens passt, kann man gut nachvollziehen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass uns die Forschungsergebnisse über die Heilkräfte der Natur vorenthalten werden. Doch ab und zu müssen die Medien auch mal aufklären, so wie in diesem Artikel.
Auch ich bin meiner Aufklärungspflicht für heute nachgekommen und daran sollte sich die Sonne mal ein Beispiel nehmen, denn seit heute Morgen regnet es wie aus Eimern und man kann so gar nichts machen. Obwohl, da fällt mir ein, mein Ellenbogen ist ja wieder voll einsatzfähig.

Mittwoch, 12. März 2014

Kommentarfunktion wieder aktiv

Auf unserem Blog gab es in den letzten Tagen Probleme mit den Kommentaren. Irgendwie klemmten sie in den unendlichen Weiten des WWW fest. Jetzt sollte alles wieder funktionieren. Ihr könnt wieder "Kommentare" unterm Post anklicken und euren Senf dazu geben. Auf die Plätze, fertig, los.

Samstag, 1. März 2014

scheiß Paraguay

Ich traf neulich eine Bekannte, die ich lange nicht gesehen hatte. Wir quatschten eine Weile, aber sie war über das Blog eigentlich bestens informiert. Die Frage war dann, ob ich Paraguay nicht manchmal etwas blauäugig darstelle. Hm, das gab mir zu denken und ich schaute mal im Internet, wie Paraguay wirklich ist.
Und da fand ich diesen Miesepeter. nie wieder Paraguay
(nur für Insider: "Mein Sohn, du musst auf die anders farbige Schrift klicken, dann kommst du auf die Seite.") Da wird das schlechte Paraguay gut beschrieben und der Verfasser hat in vielen Dingen sogar recht. So, ich bin meiner Aufklärungspflicht nachgekommen und ich versuche jetzt mehr Pessimismus in meine Posts zu bringen. Und dass ich das schaffe, da bin ich ganz optimistisch.

Samstag, 15. Februar 2014

wo sind die Garantiezettel

Die große Hitze, mit täglich über 40°C, scheint vorbei zu sein. Ich weiß nicht ob es nun am Wetter liegt oder einfach nur Zufall ist, dass in den letzten Tagen einiges kaputt ging.
Auf alle Fälle lag die Überschwemmung meines neuen Laptops am Wetter. Es stand am offenen Fenster, als ein plötzlicher, starker Regenschauer, die Tastatur komplett unter Wasser setzte. Einen Tag lang hatte ich die Batterie draußen und ließ das Gerät trocknen. Heute Morgen dann der Neustart. Glück gehabt, alles funktioniert.
Anders mein Fotoapparat. Gestern Abend steigt einfach das Display aus und alles ist weiß. Zwei Monate alt, also klassischer Fall von Garantie. Ich bin gespannt, wie sich das Fachgeschäft am Montag dann anstellt.
Ganz sicher keinen Garantieanspruch werde ich wohl auf meine hintere Seitenscheibe beim Auto haben, welche am Donnerstag, beim Tür zu machen einfach in sich zusammenfiel. Ein halbes Jahr alt, ist sie gewesen und wurde in Asuncion bei Modena gefertigt, nachdem das Original von Räubern eingeschlagen wurde. Ich bin vielleicht Experte für Bierglas und nicht für Autoglas, aber mir kam das Glas der Autoscheibe so vor, als wäre es ganz normales Fensterglas.
Fazit: An diesem Wochenende gibt es keine Fotos,  ich kann nur bei schön Wetter Auto fahren doch mein Laptop arbeitet auch bei Regenwetter.

Freitag, 15. November 2013

der Sommer kann kommen

Seit Anfang April lenkte mich eine größere Baustelle, fern ab von unserer kleinen Farm, von den wichtige Dingen des Lebens ab und raubte mir viel Zeit und mein teurer Leckerbierchenbauch verkümmerte zu einem harten, muskulösen Waschbrettbauch. Am Mittwoch Abend nun, wurden die letzten Quadratmeter verfugt und ich kann die Baustelle ins Archive "erledigt" stecken. Es ist viel Arbeit auf der Farm liegen geblieben und auch das Blog wurde vernachlässigt, doch jetzt geht das Farmleben wieder seinen gewohnten Gang und wir können uns auf den Sommer freuen. Der Pool ist auf die Saison vorbereitet und für das lecker Bierchen am Abend steht der Liegestuhl bereit.
Helmut hat sich tapfer geschlagen und die Farm hervorragend alleine gemanagt, doch auch sie ist froh, dass der Alte wieder zu Hause ist. So, und ich werde dann jetzt, als erstes mal an meinem Bauch arbeiten.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Qualitätsprodukte aus Paraguay

Es ist schwierig in Paraguay Geräte oder Werkzeuge zu finden, die mal so lange halten oder funktionieren, dass man sich nicht mehr an den Kauf erinnern kann. Ob Waschmaschine, Spülmaschine oder Rasenmäher und Einhandwinkelschleifer, alles hat eine begrenzte Lebensdauer und in Paraguay ist diese meist durch die Garantiezeit vorgegeben.
Im letzten Jahr kaufte ich mir eine neue Schubkarre. Der Händler empfahl mir ein brasilianisches Modell, da dieses robuster ist und lange halten wird. Ich dachte mir, ok, meine letzte Karre war ein paraguayisches Produkt und fiel nach einem Jahr auseinander. Diese Karre war nun doppelt so teuer und ich ließ mich beschwatzen und packte die Karre in den Einkaufsbeutel.
Das war dann wohl aber auch nichts, denn heute nach 1 1/2 Jahren, wanderte auch dieses gute Stück auf den Schrottplatz. Sie wurde immer gut behandelt, obwohl sie anfangs viel auf der Baustelle zu tun hatte und ein paar kleinere Beulen und Kratzer davon trug. Doch inzwischen ist das Blech vollkommen durchgerostet, die tragenden Teile völlig deformiert und das einzige was noch läuft ist das Rad und die Ladung aus den zahlreichen Rostlöchern.
Selbst ist der Mann und so kommt meine nächste Schubkarre aus der Werkstatt "Parakay". Das Chassis ist bereits fertig und wartet auf die Karosse.
Eine Schubkarre aus Lapachoholz zum Transport von 3 Kisten lecker Bierchen und ich gebe mir darauf 20 Jahre Garantie.

Freitag, 18. Januar 2013

Eintrag im Beschwerdebuch

In letzter Zeit haben wir oft Beschwerden bekommen, dass unsere Bilder furchtbar lange laden. Wir sind auf der Suche nach einer Lösung und hoffen das Problem bald in den Griff zu bekommen.

Donnerstag, 29. November 2012

Weltuntergangsparty am 21.Dezember

Es regnet wie aus Eimern heute Morgen und man könnte denken die Welt geht unter. Dabei ist es doch noch etwas Zeit bis zum 21. Dezember.
Apropos Weltuntergang. Was macht man an solch einem Tag? Und wann genau geht die Welt unter? Nach meinen Berechnungen müsste das zwischen 8.00Uhr und 9.00Uhr paraguayischer Zeit sein.
Wir haben beschlossen den Tag nochmal richtig zu feiern und jeder kann sich einklinken. Einen passenden Ort haben wir auch schon gefunden. Wir treffen uns um 8.30Uhr am letzten Kreisel in Ybycui und fahren dann nach la Rosada zum Wasserfall "Salto Minas". Es wird keine kommerzielle Veranstaltung. Jeder kann dabei sein und bringt das mit was er er zum essen und trinken braucht. Empfehlenswerte Ausrüstung sind Helm und Schwimmflügel und vielleicht ein Zelt. Bei fragen ruft mich einfach an oder schickt mir eine Mail.
So, und wir müssen jetzt die Rucksäcke packen, denn morgen lernen wir das Girl von Ipanema kennen.

Montag, 28. Mai 2012

Markttag in San Bernadino

Gestern hatten wir ein paar Dinge in Aregua zu erledigen und auf unserem Heimweg machten wir einen kleinen Umweg über San Bernadino. Dort findet jeden Samstag ein Wochenmarkt statt und diesen wollten wir uns anschauen. Er befindet sich nahe der Municipalidad, in einer großen Halle.
Das vielleicht besondere an diesem Markt ist, dass nicht nur paraguayische Stände mit frischem Obst und Gemüse vertreten sind, sondern man hier auch deutsche Fleisch -und Wurstwaren, schweizer Nudeln oder deutsches Brot in die Einkaufstüten packen kann und einem Schwätzchen in deutscher Sprache nichts im Wege steht.
Zum Mittag gab es dann Thüringer Rostbratwurst, bayrische Leberkässemmel und lecker Backfisch. Natürlich gibt es auch einen lecker Bierchenstand wo es neben lecker Bierchen auch deutsches Bier zu kaufen gibt. Gegen 14.00Uhr ist dann Feierabend in der Markthalle und wer seine Einkaufstüten und den Bauch nicht gefüllt hat, ist selber Schuld. Unsere Tüten waren gut schwer und zum Abschluss gewannen wir sogar noch einen Preis bei einer kleinen Verlosung.
Jetzt hat mein Handtelefon auch seinen ganz persönlichen Sonnenstuhl. Apropo Sonnenstuhl, wo ist die Sonne heute eigentlich?

Freitag, 2. März 2012

Eltern haften für ihre Kinder

In Deutschland gibt es ja für fast alles einen TÜV, wobei auch Spielplätze auf Sicherheitsmängel untersucht werden. Was würde wohl der TÜV-Inspektor beim Anblick dieser Rutsche sagen.
Gesehen habe ich dieses Kinderspielgerät in Paraguari auf der Plaza. Ist diese Rutsche noch zum Ar... aufreißen, wird der Inspektor dieser Wippe ohne Bedenken die nötige TÜV-Plakette geben können.
Denn von dieser Wippe kann man nicht runter fallen. Ein Pluspunkt und einen Minuspunkt also, für den Kinderspielplatz in Paraguari.

Sonntag, 12. Februar 2012

Stress? Hektik?

Boah, eine faule Woche geht heute mit einem noch fauleren Sonntag zu Ende. Es ist Sommer und so richtige Lust zum Schaffen, will bei Temperaturen um 35°C, nicht aufkommen. Natürlich werden lebenswichtige Dinge wie Tiere füttern oder Blumen gießen erledigt, aber das war es dann auch schon und man lebt in den Tag. Dabei ist der Sonnenaufgang immer das erste Highlight und diesen verpassen wir so gut wie nie.
Durch das Streben nach mehr und mehr haben wir das Leben verlernt, doch ich merke, so langsam kehrt Ruhe in unsere Köpfe und wir sehen wieder die wichtigen Dinge des Lebens. Während ein 15 Stundenarbeitstag in Deutschland für uns keine Seltenheit war, gehen wir hier den Tag ohne Stress und schnellen Frühstückskaffe an. Das Handy liegt irgendwo herum und bestimmt nicht mehr unser Leben. Unsere kleine Farm, gibt uns eine Sicherheit, welche uns keine Versicherung bieten kann. Kein Bankkonto der Welt, kann uns diese Zufriedenheit auszahlen, die wir durch das Leben auf unserer kleinen Farm, heute haben. Der nächtliche Sternenhimmel oder einfach nur ein Regenbogen sind Naturschauspiele, die es auch in Deutschland gibt, doch dort habe ich diese nie so gesehen.
Früher wollte ich immer 100Jahre alt werden, heute lege ich da noch 15 Jahre darauf.

Mittwoch, 16. November 2011

Geld verdienen im Internet

Monatlich 5000,-Euro und mehr, versprechen diverse Seiten, wenn man "Geld verdienen im Internet" bei Google sucht. Für einen, mehr oder weniger geringen Kostenbeitrag, bekommt man Tipps und Tricks für die Geldmaschine Internet beigebracht und schon kann man im Hand umdrehen Millionär werden.
Hm, wie dem auch sei, es ist an der Zeit, danke an unsere lieben Leser zu sagen und besonders denen zu danken, die unseren Amazonshop auf der rechten Seite unseres Blogs genutzt haben. Seit einem Jahr haben wir nun diesen Link auf unserer Seite und heute war es soweit. Meinem Konto sind mit dem heutigen Tag 12,75 Euro gut geschrieben und eine Kiste lecker Bierchen sollte dafür zu bekommen sein. Es sind keine 5000,-Euro monatlich, doch ich freue mich über den Extrataler und werde das hart verdiente lecker Bierchen genießen. In diesem Sinne "prost" an unsere Leserschaft und weiter so.

Mittwoch, 28. September 2011

Farmmode für Jederman

Es interessiert keine S..., wie modisch man auf der Farm gekleidet ist.
Helmut sagt immer "Bauer Piepenbrink" zu mir, ich weiß gar nicht warum.

Montag, 19. September 2011

paraguayisches Pausenbrot

Bei unserem Einkauf heute in Quiindy, machten wir unter anderem, einen kurzen Stop bei der Municipalidad.
Der Grund dafür, waren viele kleine hungrige Mägen. Die Grundschule in der Nähe unserer kleinen Farm bekommt jeden Monat eine Ladung Kekse, damit die ABC-Schützen nicht mit leerem Magen lernen müssen. Ein kleines Problem gibt es nur immer bei der Lieferung, da nur beschränkt oder gar keine Fahrzeuge für den Transport dorthin zur Verfügung stehen. Da liegt es nahe, dass man den Deutschen mit dem Auto fragt, ob er sie nicht mitbringen kann, wenn er wieder mal in der Stadt ist. Natürlich ist das keine Frage und so wurde unser Auto heute mit 70 Tüten Keksen vollgestopft.
Die Kekse sind kostenlos für die Kinder und werden von der Municipalidad gesponsort. Auch Milch gibt es kostenlos und jeden Monat bekommt die Schule 100 Liter H-Milch gestellt. So ist jeden Tag ein kleines Frühstück für die Kinder gesichert und sie können der Lehrerin zuhören, ohne vom knurrenden Magen abgelenkt zu werden.

Freitag, 16. September 2011

auf Sex folgt Sechs

Gestern kam unserer Capataz ganz aufgeregt zu uns und fragte, ob wir seine Frau ins Krankenhaus fahren könnten. "Das Baby kommt." Der Geburtstermin wurde von den paraguayischen Ärzten auf den Monat September geschätzt und daran wollte sich der kleine Wurm wohl auch halten. Gestern Abend um 19.00Uhr erblickte dann das kleine Mädchen das Licht der Welt. 2500g brachte sie auf die Waage und Mutter und Kind erfreuen sich bester Gesundheit. Heute Abend konnten die beiden das Krankenhaus auch schon wieder verlassen und wir hatten die Ehre sie abzuholen.
Nun heißt es erst mal ein paar Tage im Kreise der Familie ausruhen und sich verwöhnen lassen. Die fünf Geschwister freuen sich über das neue Schwesterlein auch wenn sie nun noch ein wenig zusammenrücken müssen. Wir freuen uns mit ihnen und morgen wird dann gleich erst mal eine Geburtstagstorte gebacken. Ach so, fast vergessen. Einen Namen hat die Kleine noch nicht, aber ich denke, der Familienrat wird heute Abend einen finden.