Donnerstag, 6. Mai 2010

Happy Birthday Kinder

Nachdem Paul am Sonntag seinen 19. Geburtstag feiern konnte, war heute Marie mit ihrem 17. dran. Ein Grund für uns, unsere beiden Kinder zum Essen einzuladen.
Unsere Wahl fiel auf das Real in Luque. Ein nettes und gemütliches Restaurante, welches lecker Essen und auch Bier vom Fass zu bieten hat.Allen hat's geschmeckt und es war ein schöner Abend.
Ich liebe diese Momente, wie heute diesen Abend, für die ich in Deutschland viel zu wenig Zeit hatte.

Computerprobleme

In den letzten drei Tagen, wollte mein Laptop nicht so, wie ich es wollte. Die Grafikkarte hatte sich aufgehangen und nichts ging mehr. Dank Helmut und viel Geduld, läuft das Laptop wieder einwandfrei und ich kann wieder meine Berichte in die Welt schicken.
Das wichtigste der letzten drei Tage ist, dass ich nach vier Wochen intensiver, harter Arbeit, den von Helmut gewünschten Ofen mit Sitzbank fertiggestellt habe.Nun muss er noch vier Wochen austrocknen, bevor er voll in Betrieb genommen werden kann. Natürlich habe ich schonmal angeheizt, um zu sehen, ob der Rauch auch dahin zieht, wo er soll und das macht er.
Jetzt fehlen noch die Verkleidungen an Sitzbank und Sims, sowie eine schicke Farbe.
Die bisherigen Kosten für den Steinofen belaufen sich auf 80.000 Gs für Steine, 20.000 für Moniereisen und 380.000 Gs für die gusseiserne Ofentür.

Montag, 3. Mai 2010

wieder zu Hause

Das Lodderleben hat ein Ende, denn Helmut ist wieder da. Etwas müde, aber froh wieder bei uns zu sein, landete sie Samstag Nacht pünktlich um 22:30 Uhr in Asuncion.
Alle Koffer kamen ebenfalls an und der Zoll war nicht an einer Kontrolle interressiert, so dass wir um 22:50 Uhr das Flughafengebäude verlassen konnten. Nun ging es direkt zur Kartbahn, wo Paul in seinen Geburtstag feierte und wir pünktlich um 00.00 Uhr gratulieren konnten.
Dann waren wir natürlich alle neugierig, was in den Koffern war und es war für jeden etwas dabei.
Nicht dabei, waren Pflanzensamen jeglicher Art.Die Einfuhr, jeglicher Samen oder gar Pflanzen in Paraguay, ist verboten. Auch die Einfuhr von Lebensmitteln, wie harte Salami oder Spargel ist verboten.Für mich gab es ein neues T-Shirt, was ich nicht so richtig verstand.Heute fuhren wir auf unsere kleine Farm, wo sich Helmut, nun von drei Wochen Deutschland erholen kann.
Der nächste Deutschlandbesuch lässt aber nicht lange auf sich warten, denn im November fahren wir zum 70-ten Geburtstag meiner Mutter in die kalte Heimat und die Vorfreude auf das Novemberwetter, ist schon riesig.

Samstag, 1. Mai 2010

Ramonita Vera live

Ausschlafen war heute angesagt, denn gestern wurde es spät. Unser Capataz und ich hatten uns fein rausgeputzt und gingen zum Konzert von Ramonita Vega, die sich bei uns um die Ecke, im Klub 3.Mai angekündigt hatte.
Natürlich wollte ich nicht zu spät kommen und so machten wir uns gegen neun auf den Weg. Viel zu früh, wie sich dann rausstellte, denn auf dem Gelände war noch nicht's los.So gegen 11.00 Uhr kamen dann auch so langsam die Leute und es wurde voll auf der Tanzfläche. Die Band war noch nicht in Sicht, und eine Discothek heizte den Leuten ein.Heizen war das richtige Wort denn ich fror und lecker Bierchen half da auch nicht's. Also war tanzen angesagt und mein Capataz und ich suchten uns zwei Tanzmäuse und machten ein paar aufwärmende Tanzschritte. Nachdem ersten Tanz verschwanden die beiden Mädels wieder und wir mussten wieder frieren. Mitlerweile war es 1.00 Uhr und die Band war immernoch nicht da. Damit wir nicht erfrieren, starteten wir einen neuen Tanversuch. Diesesmal hatte ich Glück und meine Tanzpartnerin wich mir nicht mehr von der Seite und abgesehen von ein paar, dringend notwendigen lecker Bierchenpausen, tanzten wir, was die Sohlen hergaben.
Nun war es schon 4.00 Uhr und wir befanden uns eigentlich in Aufbruchsstimmung, als doch noch der Tourbus, von Ramonita Vera, um die Ecke bog.Schnell waren die Anlagen aufgebaut und dann ging es auch gleich los. Der sechzehnjährige Superstar, brachte nocheinmal richtig Stimmung in den Laden und wieder wurden die Schusohlen ordentlich beansprucht.Gegen halb sechs morgens, bahnte sich das Ende der Veranstaltung an. Wir verabschiedeten uns von unseren Tanzhasen und traten den Heimweg an. Es war ein lustiger Abend, der wiederholt werden muss, auch wenn ich heute Mittag einige Probleme hatte, aus dem Bett zu kommen.