Mittwoch, 8. April 2009

Eigentlich nur ein kleiner Schritt...

...für die Menschheit, aber ein großer im versicherungstechnischen Sinne für Conny. Folgendes begab sich gleich nach der Landung in Deutschland. Dort landete der Pilot sanft und wir dafür etwas härter in der bürokratischen Realität.
Man stelle sich folgendes Bild vor: Ein netter TAM-Mitarbeiter hatte für uns schon einen Kabinenrollstuhl besorgt und Conny damit bis zur Kabinentür gebracht. Dort warteten Sanitäter mit einem baugleichen Modell, nur eben von der Lufthansa. Vor der Tür stand ein weiterer normaler Rollstuhl, der für den Weitertransport war.
Die Sani´s fragten uns dann, wie wir das machen wollen, da sie sie nicht transportieren dürften, da sie auf einem TAM-Rollstuhl saß, und nicht auf dem identischen Lufthansa- Rollstuhl direkt daneben. Das geht aus versicherungstechnischen Gründen nicht.
Alles klar, herzlich Willkommen in Deutschland.
Ich hab sie dann wieder abgeschnallt, umgesetzt und wieder angeschnallt und dann durften die beiden Conny, inklusive Stuhl die Stufe herunter heben, um sie dort dann in den dritten Rollstuhl, zu verfrachten. Damit war ihre versicherungstechnisch einwandfreie Arbeit getan und sie liessen uns dort stehen, um auf das Betreuungspersonal zu warten.
Danke Jungs!

Ende gut, alles gut.

Für alle die es interessiert, wie es mit Conny weiter ging. (wir berichteten) Sie hat den Flug bis Frankfurt, trotz mittelmäßigem Service der TAM, gut überstanden. Ich habe sie wohlbehalten bei der Betreuungstation in Frankfurt abgeliefert, von wo aus sie nach Friedrichshafen weitergeflogen ist. Ich hoffe sie fühlt sich in Ihrem neuen Heim wohl und findet dort so gute Freunde wie in Paraguay. Ich soll in ihrem Namen allen danken, die sich in der Zeit in Paraguay so lieb um sie gekümmert haben, ganz besonders natürlich Mirtha und Ernst, die Ihr ein neues zu Hause gaben.

Dienstag, 7. April 2009

von der Tarantel gebissen

Einen Haufen Viehzeug gibt es in Paraguay schon und manchmal bekommt man es gar nicht mit, wenn es einen überfällt. Heute Morgen hatte meine Hand ein Einstich mehr und mein Patschehändchen glich dem von Henry Maske. Morgen gucke ich ob ich aufwache und wenn ja, gibt es einen neuen Post.

Montag, 6. April 2009

sechs mehr

Nachdem, in den letzten Monate viele Sachen billiger geworden sind (Benzin, Milch, Fleisch), zahlt man bei der Ausreise am Flughafen seit dem 1. April 30,- US-Dollar wo es vorher 24,- US-Dollar waren.

by, by Paraguay

Heute war es soweit. Conni tritt die Reise nach Deutschland zur Reha an. Nachdem die Fluggesellschaft TAM, am Anfang den Transport gar nicht erst übernehmen wollte lief heute alles reibungslos. Nun wird sie für mindestens zwei Jahre in Deutschland bleiben und wird viel trainieren müssen, um wieder laufen zu können. Ich wünsche ihr viel Kraft und Ausdauer dafür und hoffe dass sie wiederkommt.
Meine Frau begleitet sie bis nach Frankfurt und macht dann einen kurzen Abstecher nach Berlin. Neben einigen Erledigungen wird sie natürlich ausgiebig schoppen gehen und einem ordentlichen Baumarkt, welchen sie hier sehr vermisst, einen Besuch abstatten.
Am Ostermontag landet "Helmut" wieder in Asuncion und bringt bei der Gelegenheit gleich Besuch mit. Paul, Marie und ich hoffen natürlich auf eine kleine Osterüberraschung.