Montag, 12. Januar 2026
Mittwoch, 9. Juli 2025
alte Hundelunge
Dienstag, 3. Januar 2023
Sieben auf einen Streich
Mittwoch, 7. Dezember 2022
Können Leguane beißen?
Darauf ein klares ja.
Dieser Post ist nicht für Kinder unter 18 Jahren geeignet
Normalerweise sind Leguane scheue Tiere, die, wenn sich ein Mensch nähert, die Flucht ergreifen. Aber sie sind auch sehr schlau und wissen, wo es etwas Gutes zu fressen gibt, wie zum Beispiel in unserem Hühnerstall. Dabei verschmähen sie ein frisch geschlüpftes Küken genauso wenig wie ein leckeres Bio-Ei.
Schon vor einem Jahr habe ich einen Vertreter der Leguane bei mir im Hühnerstall erwischt, eingefangen und 10km weiter weg, in einem unbesiedeltes Gebiet, wieder in die Freiheit entlassen.
In der letzten Woche überraschte mich wieder ein, ca. 1 Meter langes Prachtexemplar dieser Spezies, das sich an unseren Hühnereiern zu schaffen machte. Schnell holte ich einen Sack um ihn einzufangen. Doch der Bursche hatte einen anderen Plan.
Ich kann nur sagen : "Autsch und selbst schuld."
Der oder die Gute hat sich nur verteidigt, mit Erfolg und hat die Flucht ergriffen. Heute ist unser Treffen eine Woche her. Die Hand ist wieder abgeschwollen und die Wunde ist fast verheilt.
Der Leguan oder die Leguanin scheint auch ihre Lehre aus unserem verpatzten Date, gezogen zu haben, denn seit diesem Nachmittag ist es friedlich im Hühnerstall. Ich hoffe bei unserem nächsten Treffen finden wir eine diplomatische Einigung unseres Konfliktes und ich habe dafür auch schon ein lecker Bierchen kalt gestellt.
Montag, 31. Oktober 2022
Zurück in die Freiheit
Montag, 25. Juli 2022
Ein Ochse kommt selten allein
Vor gut zwei Jahren hat mein Kumpel Elso zwei Auszubildene zum Pflugbegleiter unter seine Fittiche genommen. Jetzt haben die Beiden ihre Ausbildung mit Bravour beendet und sie starten mit Volldampf in ihr Berufsleben. Da ihr alter Chef sie nicht gebrauchen konnte und sie auf den freien Arbeitsmarkt warf, hat Elso mir ihre Bewerbungen zukommen lassen und ich habe zugesagt.
Selbstverständlich gabs ein kurzes Bewerbungsgespräch mit anschließendem Abendessen, aber eine Probefahrt musste trotzdem sein.Ich bin jetzt also stolzer Besitzer zweier Arbeitsochsen.
"Mensch Kay, was willst du denn mit zwei Ochsen?"
Hm? Einerseits konnte ich so meinem Kumpel Elso unter die Arme greifen, der eine Menge Land zu bewirtschaften hat, sich aber die beiden Tiere nicht leisten kann. Im Gegenzug kümmert er sich um die beiden Bueys und gibt ihnen Arbeit und Brot. Ich denke auch, dass das Geld gut angelegt ist (8000000Gs für beide zusammen), auch wenn eines Tages der Vegetarismus die Welt regiert. Außerdem hat der übergangsweise, deutsche, amtierende Stellvertreter des Bundeskanzlers gesagt, wir sollen Energie sparen - und so ein Ochse braucht, im Gegensatz zu einem Traktor, zum Arbeiten keinen Strom, kein Sprit und kein Gas. Auch wenn mich hier in Paraguay die Worte vom Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz peripher tangieren, braucht dieser Mensch viel Liebe und Zuneigung und durch den Kauf der Beiden Ochsen, denke ich meine Schuldigkeit getan zu haben.
Montag, 20. Dezember 2021
Weihnachtszeit - Cocozeit
Donnerstag, 3. Dezember 2020
Abschied von Else und Hotti
Dienstag, 16. Mai 2017
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Jetzt ist fast ein Monat vergangen, als Senta von ihrem gewohnten, nächtlichen Ausflug mit ihren Kumpels Manni und Digga nicht nach Hause kam. Eine Woche lang suchten wir nach unserer frechen Hündin, jedoch ohne Erfolg. Irgendwann haben wir uns dann damit abgefunden, dass Senta nicht mehr zu uns zurückkommen wird, wobei ich nicht wusste, ob ihr etwas zugestoßen war oder sie sich einfach nur verlaufen hatte, was ich jedoch für unwahrscheinlich hielt.
Vergangenen Sonntag war ich seit Langem mal wieder Beifahrer und konnte in die Weltgeschichte schauen. Als wir dann, ca. 6 km von unserer kleinen Farm entfernt, an einem Grundstück vorbei fuhren, auf dem gerade ein Auto parkte, konnte ich in der Ferne einen Hund sehen, der den gleichen Gang hatte, wie unsere Senta.
Erkennt man einen Hund an seinem Gang? Senta ja, denn vor gut einem Jahr wurde sie (von uns selbst) mit dem Auto überrollt, als wir sie beim rückwärts ausparken nicht bemerkt hatten. Sie hatte keine inneren Verletzungen, aber ihr Schulterblatt war gebrochen. Schnell erholte sich Senta davon, aber was blieb war ein leichtes Humpeln, gerade bei freudigen Sprüngen.
Lange schaute ich in die Richtung des Hundes, der unserer Senta so ähnlich war, bis ich ihn aus den Augen verlor. Bis heute ließ mir diese Begegnung keine Ruhe und am späten Nachmittag fuhr ich nochmals zur beschriebenen Stelle.
Ein Blick aus dem Autofenster brachte mich nicht weiter. Ich stieg aus und machte mich bei den Besitzern des Grundstückes durch lautes Klatschen bemerkbar, welche mich daraufhin zu sich winkten. Nach geschätzten 50 Schritten sah ich dann zwei große Ohren die mich anspitzten und die ich sehr gut kannte. Ein kurzer Pfiff und unsere Senta war außer sich vor Freude.
Ich schwatzte noch ein paar Worte mit den freundlichen Leuten die mir erzählten dass der Hund seit zwei Wochen bei ihnen ist und da sie nicht wussten wo er hingehört, durfte sie bleiben.
Natürlich war es für sie kein Problem dass ich unsere Senta wieder mitnahm und kurze Zeit später waren wir wieder auf unserer Farm und Senta wieder zu Hause.
Sie war gesund und munter und sichtlich erleichtert, wieder daheim zu sein.Nach einem ausgiebigen Nickerchen, ging es dann zum Spaziergang mit den Ziegen und sie tat so, als wäre sie nie weg gewesen.
Was soll ich da noch sagen. Manchmal gibt es eben auch im wirklichen Leben ein Happy End.
Freitag, 11. November 2016
Kolibris, Kälbchen, erster Spatenstich, Sommerbefehl, Leckerbierchenpreiswirrwarr und Donald Trump
Wie in jedem Jahr, hat auch heute wieder, pünktlich um 11.11Uhr die Karnevalssaison begonnen. Das nur nebenbei bemerkt.
Vier Wochen haben wir das kleine Nest unserer Kolibrifamilie beobachtet. Seit zwei Tagen ist es leer, denn die zwei Babys sind ausgeflogen und erkundschaften nun die große weite Welt.
Doch nicht nur bei den Kolibris gab es Nachwuchs. Auch unsere Bella hat am Montag Morgen ihr Baby zur Welt gebracht. Alles verlief ohne Komplikationen und auch einen Namen hat die Kleine schon. Darf ich vorstellen, das ist Bonni.
Ansonsten geht das ganz normale Farmleben weiter. So haben wir zum Beispiel unseren Quincho sommerfit gemacht und sind ab sofort wieder im Schönwettermodus.
Der Quincho ist inzwischen fertig renoviert und damit uns nicht langweilig wird, haben wir auch gleich unsere nächste Baustelle in Angriff genommen. Ein neuer Wasserturm muss her.
Durch den vielen Regen des letzten Jahres, einigen starken Stürmen und zu schwachen Fundamenten, neigt sich unser Wasserturm langsam in eine gefährliche Schieflage. Um schlappe 8 cm hat sich der Turm bereits von seiner ursprünglichen Position entfernt und der Tag wird kommen, an dem er sich endgültig von uns verabschiedet.
Die Fundamente und die Bodenplatte für den neuen Wasserturm sind fertig und in der nächsten Woche geht es dann ans Mauerwerk.
So eine Baustelle läuft natürlich nicht ohne "Lecker Bierchen" und ich weiß nicht ob es mit unserer Baustelle zu tun hat oder einfach nur an unserem vergangenen Boykott liegt.
Zur Erklärung: Der Preis des lecker Bierchen - Pilsen - wurde vor zwei Monaten wieder einmal erhöht. Und, obwohl ich eigentlich ein ganz gemütlicher Kerl bin, lasse ich nicht alles mit mir machen. Also wechselt ich trotzig die Biersorte, was man an den grünen Flaschen erkennen kann.
Mit dieser Entscheidung schien ich nicht allein zu sein, denn enorme Umsatzeinbußen beim Pilsenvertrieb, zwangen die Preisgenies von "CERVEPAR", dem paraguayischen Biermonopol, zu einer raffinierten Strategie. Sie senkten, das erste Mal in der Biergeschichte Paraguays, den Bierpreis und seit ein paar Tagen gibt es Pilsen wieder für das gleiche Geld, wie noch vor zwei Monaten.
So, und nun zum neuen Präsidenten. Ich bin politisch gesehen eine absolute 0, doch ich habe gehört, dass es in Amerika einen neuen Boss geben wird. Einer der seinen Wahlkampf selbst finanziert hat und der keinen Wert auf Lobbyisten legt. Keiner kann sagen, was uns dieser Mann bringen wird, doch eins hat er heute schon geschafft. Die Welt ist wach geworden.
Dienstag, 17. Mai 2016
Auch eine Blindwühle findet mal ein Korn auf der Farm
Samstag, 19. Dezember 2015
manipulierte Waage
Nun ist nicht immer ein elektronisches Problem die Ursache für einen Geräteausfall, sondern in diesem Fall waren es drei verschiedene Wespenarten, die sich im Inneren der Waage häuslich eingenistet hatten.
Mit Skalpell und Tupfer entfernten wir die Wespennester und siehe da, die Waage funktionierte wieder.
85 kg Schweinefleisch liegen nun für die nächste Zeit im Frost und Weihnachten kann kommen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen stressfreien vierten Advent.
Freitag, 11. Dezember 2015
Wenn der Abfluss mal verstopft ist...
In Paraguay gibt es dafür die unterschiedlichsten Ursachen. Wir hatten schon den Fall, dass sich Wespen im Waschbeckentraps, in kürzester Zeit, ein Nest gebaut hatten und so das Wasser nicht mehr ablaufen konnte.
Oft sind aber Abwasserrohre mit Gegengefälle für eine Verstopfung schuld und auch die Wurzeln von Bäumen können das Abflussrohr zusetzen.
Seit einiger Zeit lief das Wasser unseres Gästehauses schlecht ab. Die Ursache war schnell gefunden und lokalisiert. Zwei Aga-Kröten hatten es sich in der Kanalisation gemütlich gemacht und häuslich eingerichtet.
Auf dem Lande in Paraguay gibt es kein zentrales Abwassersystem und so hat jeder Haushalt seine eigene Sickergrube. Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte diese nicht zu weit weg vom Haus liegen. Außerdem sollten in gewissen Abständen Kontrollschächte eingebaut sein, um, eben im Falle einer Verstopfung oder eines Krötenstaus, Abhilfe zu schaffen.
Aus einem dieser Kontrollschächte holte ich nun unsere beiden Kröten ans Tageslicht. Dabei ist Vorsicht geboten, denn die Aga-Kröte sondert durch ihre Haut ein Gift ab, welches beim Menschen zu Verätzungen und bei Tieren sogar zum Tod führen kann. Außerdem sitzen hinter den Ohren zwei Giftspritzen mit denen die Kröte gezielte Schüsse auf vermeintliche Feinde abfeuern kann. Ich habe inzwischen gelernt mit dem possierlichen Warzenleder umzugehen und so gab es zum Abschluss noch ein Erinnerungsfoto.
Hierbei sei allen gesagt, die jetzt daran denken die Kröte zu küssen, dass dies nichts bringt. Es bleibt eine Kröte und gesund ist es auch nicht.
Nun kamen die Kröten natürlich nicht in den Krötenhimmel, sondern durften uns ein Stück mit dem Auto begleiten, bevor sie ca. 5km von unserer Farm wieder ausgesetzt wurden.
Früher brachte ich die eingefangenen Kröten einfach nur zu unserem Fluss, welcher immerhin 500 Meter von unserem Haus entfernt ist. Doch am selben Abend saßen dieses dann schon wieder auf unserer Terrasse und ließen verdaute Käfer und andere Insekten auf selbiger zurück.
Jetzt sind wir vorerst wieder Krötenfrei. Mal schauen wie lange.
Donnerstag, 6. August 2015
Die Gefahren des Waldes
Wenn ich dieser Tage durch den Wald streune, entdecke ich Dinge, die im Sommer durch dichtes Grün versteckt sind und dann schnell mal zur Gefahr werden können.
Dieses Wespennest, welches ohne Zweifel ein architektonisches Wunderwerk ist, klebt an einem Baumstamm und beherbergt tausende der schwarzen, ich nenne sie, Killerwespen.
Im Sommer weist ein lautes Brummen auf die Gefahr hin, doch jetzt im Winter steht nur ein einsamer Wächter am Eingang des tierischen Kunstwerkes.
All zu nah würde ich mich trotzdem nicht an das Nest wagen, denn wer weiß, ob wirklich alle Wespen wissen, dass von der Königin Winterruhe angeordnet ist und die Stiche dieser Kollegen sind nicht von schlechten Eltern.
Etwas harmloser dagegen sind die Bewohner dieses riesigen Balles.
Sie sind auch schwarz, aber eine Art Bienen und stechen nicht.
Sie fallen nur über einen her und verzwirbeln sich in den Haaren, was sehr unangenehm ist. Und die Biester verteidigen auch im Winter ihren Bau so dass ich mir nach diesem Foto wünschte, dass ich mit Glatze auf Fotojagd gegangen wäre.
Dienstag, 9. Juni 2015
Unsere Hundebabys
Zwei Rüden der kleinen Wonneproppen sind schon vergeben und in zwei Wochen heißt es Abschied nehmen. Wir haben viel Spaß mit den kleinen Fellmurmeln und wenn sie uns verlassen wird es uns bestimmt schwer fallen. Und das ist, glaube ich, ganz normal wenn man sie sich so anschaut.
Es wird aber auch ein paar Mitbewohner unserer Farm geben, die froh sind, wenn wieder Ruhe einkehrt, denn die sicheren Schlafplätze sind nicht immer unbedingt die bequemsten.
Ein Kerl und ein Weib sind noch kostenlos zu haben. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden. Und auch wenn sie uns alle ans Herz gewachsen sind, die morgendliche Suche nach meinen Schuhen würde mir nicht unbedingt fehlen.
Dienstag, 12. Mai 2015
reinrassige Strakös suchen ein liebes zu Hause
Eigentlich wollten wir die Mama kastrieren lassen, doch da war jemand schneller und nahm sie sich vorher noch zur Brust. Und das ist der Übeltäter - unser Manni.
Jetzt warten wir, dass die Kleinen die Augen öffnen, doch im Moment scheinen sie noch keine Lust darauf zu haben. Drei Jungs und ein Mädchen lassen sich an Mutters Brust verwöhnen. Und was macht der Papa? Der ignoriert die Kleinen noch, was sich aber schon bald ändern wird, wenn sie ihm auf die Pelle rücken.
Natürlich würden wir sie alle behalten, doch wir haben bereits 5 Hunde und so suchen wir, auch auf diesem Wege, ein liebes zu Hause für die Kleinen. Doch bis sie von der Mama weg können, sind noch sechs Wochen Zeit und in dieser Zeit werden sie gewiss für eine Menge Spaß sorgen.
Donnerstag, 26. Februar 2015
Das Pferd im Haus erspart den ...
Seit dem wir in Paraguay leben, ist eigentlich so ziemlich immer etwas kaputt. Momentan ist es unser Rasenmäher, der den Geist aufgegeben hat und mit Motorplatzer im Schuppen steht. Doch wir haben ja unsere Pferde und den Esel und so müssen diese, anstatt auf die Weide nun zu uns auf den englischen Rasen.
Die Sache hat neben dem kurzen Rasen noch einen zweiten erfreulichen Nebeneffekt. Anstatt, dass ich mit dem Rasenmäher durch die Sonne wetzen muss, kann ich mich auf die Terrasse setzen, den Arbeitern bei der Arbeit zu schauen und dabei ...? Genau, -ein eisgekühltes lecker Bierchen genießen.
Sonntag, 22. Februar 2015
Socke geht, Senta kommt
Natürlich sind wir traurig, aber so etwas passiert, wenn man Tiere hat. Gerade die Kleinen sind es immer wieder, die sich die Natur zurück holt, seien es junge Entenküken, kleine Hühnerküken oder auch schon Mal ein vier Tage altes Kalb.
Vor zwei Tagen waren wir dann mit dem Auto unterwegs und sahen auf dem Weg eine kleine, schwarze Hündin ohne Ziel und einsam dahin wackeln. Als wir an ihr vorbei fuhren, schauten ihre treuen, braunen Augen in unser Fenster und ihre Tränen konnte ich nicht übersehen. Parasiten hatten ihrem Fell schon mächtig zugesetzt und auf den Rippen war kaum noch Fleisch zu erkennen. Ausgesetzt, von irgendeinem skrupellosen Idioten. Das ist nicht selten in Paraguay und immer wieder sieht man dann die leblosen Körper am Straßenrand liegen. Man kann nicht allen Tieren helfen und auch wenn es wehtut, fährt man weiter. Ich wusste, dass dieses kleine Ding keine Zukunft mehr hat und dachte an Socke.
Wir machten unsere Erledigungen und ein paar Stunden später kamen wir wieder an der Stelle vorbei, an der wir zuvor die junge Hündin sahen. Jetzt lag sie am Wegrand im hohen Gras und hob erwartungsvoll ihr Köpfchen. "Halt an!"
Kurze Zeit später stand sie bei uns auf der Terrasse.
Ein erstes Bad ließ sie anstandslos über sich ergehen und es schien ihr sogar zu gefallen. Helmut meinte, dass die Welpe sie an ihre frühere Hündin Senta erinnert und so bekam sie im gleichen Abwasch auch einen Namen.
Dann gabs endlich was zu fressen. Nicht gleich zu viel, da der Magen lange Zeit leer war.
Vier Monate ist Senta alt, denn sie bekommt gerade ihre neuen Zähne.
Und dann war sie satt, frisch gebadet und schaute zufrieden aus ihren runden Knopfaugen, bis ihr diese zufielen.
Wie ich schon erwähnte, man kann nicht immer helfen, doch die Belohnung ist einem garantiert sicher, denn dieser Blick ist es einfach wert.
Jetzt wird die Kleine richtig aufgepeppelt und ich weiß, dass es schwer wird ein neues zu Hause für sie zu finden. Doch vielleicht gibt es ja unter unseren Lesern jemanden, der Senta ein gutes Herrchen sein will. Eins ist aber sicher, auf die Straße braucht sie nicht wieder.