Donnerstag, 17. Dezember 2009

mit dem Taxi durch Paraguay

Mit den Bussen in Paraguay haben wir schon des öfteren Bekanntschaft gemacht. Heute war mal das Taxi dran.
Es sollte von San Lorenzo nach Aregua gehen, wobei die Entfernung ca. 15km beträgt. Gefahren wird nach Taxameter, aber Helmut fragte dennoch am Taxistand nach, wieviel es ungefähr kosten würde. Ein freundlicher Mann mit nur einem Bein sagte, dass es sich um die 40.000 Gs einpendeln wird. Ok, dann kann es losgehen.
Als sie an der Beifahrertür des Taxis einsteigen wollte, kam ihr der einbeinige Mann zuvor und legte seine Krücken auf den Beifahrersitz. Jetzt erkannte auch Helmut, dass dies ihr Taxifahrer sein muss.
Hm, naja wird schon schief gehen und los ging die Fahrt.
Abgesehen davon, dass das Taxi doppelte Abwrackprämie verdient hätte, der Fahrer harte Arbeit verrichtete(bremsen, Gas geben, kuppeln und schalten obwohl kein Automatik und ein Bein weniger) und das Taxameter am Ende 65.000 Gs anzeigte war es doch eine entspannte Fahrt, da zwischenzeitlich an der Erhebung des Cerro Koi nur ca. 5 km/h möglich waren. Am Ende wurden 50.000 Gs gezahlt und alle waren zufrieden, aber bis nach Paris, sollte es dann doch etwas komfortabeler sein.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Drahtseilakt

Kleine Details werden manchmal schnell vergessen. So bekam ich von Helmut nicht die Info, dass beim neuen Bus die Tankanzeige nach geht und blieb ohne Diesel stehen. Die Batterie wurde leer genuddelt und die Dieselleitung musste entlüftet werden. Also war abschleppen in die Werkstatt angesagt.In Deutschland bekommt man in jeder Tankstelle ein vernünftiges Abschleppseil. Hier nicht und fündig wurden wir erst im Supermarkt. Auf Nummer Sicher gehend, nahmen wir das stärkste was da war(geeignet für 6 Tonnen) und gingen ans abschleppen. Allerdings beim ersten Anziehen löste sich die Schlaufe auf der einen Seite und das Drahtseil musste neu zusammengetüdelt werden. Der zweite Abschleppversuch verlief ähnlich, nur das diesmal das andere Ende seine Schlaufe löste. Zwei ordentliche Knoten von Helmut machten das Drahtseil endlich stabil und wir konnten den Wagen in die Werkstatt schleppen.Hier liessen wir den Wagen für zwei Stunden stehen und konnten ihn dann heute Abend, mit laufendem Motor wieder abholen. 30.000 Gs kosteten mich das Leitung entlüften und Batterie laden.
Was lernen wir daraus? Abschleppseile bis sechs Tonnen, sind nicht unbedingt für 1,5 Tonnen geeignet. Ist ja auch irgendwie logisch.

Montag, 14. Dezember 2009

grüne Weihnacht

Ich glaube Schnee können wir dieses Weihnachten vergessen, denn super schönes Sommerwetter mit Tagestemperaturen um 30°C und kühlen Nächten bei 20°C lassen den Weihnachtsmann ordentlich schwitzen. Auch der Himmel ist blau wie nie und zeigt sich von seiner besten Seite.Noch eine Woche arbeiten und dann geht es in die Weihnachtsferien. Ho, ho, ho.

Sonntag, 13. Dezember 2009

neue Mäher braucht das Land

Welche Sprache ist das? Mähn Äbte Heu? Ne Äbte mähn keen Heu, Äbte beten.
Unser Rasenmäher hat den Geist aufgegeben. Ein neuer musste her und da ist er nun.Kostenpunkt 1.270.000 Gs mit einem 5 PS starkem Motor. Noch streiten sich alle ums Rasenmähen. Mal sehen wie lange das so bleibt.

Freitag, 11. Dezember 2009

die Nationalflagge Paraguay's

Ausser manchmal einer lecker Bierchen Fahne, besass ich bis zum September 2008 keine Flagge. Zur Abschiedsfeier in Deutschland, bekamen wir dann gleich zwei Fahnen von lieben Freunden geschenkt, die norwegische Nationalflagge und natürlich die deutsche.Heute kam eine dritte hinzu. Für 50.000 Gs erstanden wir die Nationalflagge Paraguay's. Das besondere an dieser Fahne ist, dass sie als einzige Nationalflagge, zwei verschiedene Symbole auf der Vorder- und Rückseite aufweist.
Auf der Vorderseite befindet sich das paraguayische Staatswappen.Auf der Rückseite sieht man das Emblem des Finanzminesteriums über dem die Worte "Frieden und Gerechtigkeit" zu lesen sind."Im nächsten Juni, wird die Welt die Fahne sicher kennenlernen.