Montag, 17. Dezember 2012

Heiße Adventszeit

Während in Deutschland schon Schnee geschippt werden musste, schwitzen wir hier bei Sonnenschein und 35°C. Da wird einem so gar nicht weihnachtlich zu mute und der Schokoladenweihnachtsmann hat sich auch schon verdünnisiert.
Badewetter in der Adventszeit-eine feine Sache, findet auch Dirk und mit Eimer und Schippe bewaffnet, gehts an den Fluss baden.
Und dazu ein lecker Bierchen, das schon wieder teurer geworden ist. Eine Kiste Pilsen kostet inzwischen 84.000Gs. Trotzdem ein weihnachtliches Prost euch allen.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

jippi-wieder zu Hause auf der Farm

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.
Gestern sind wir aus unserem 14-tägigen Urlaub aus Brasilien zurück gekommen und so viel ist es dann aber nicht, was wir zu erzählen haben. Wir sind viel gelaufen, sind viel mit dem Bus gefahren, haben am Strand gelegen, haben uns Rio angeschaut und haben ein paar lecker Bierchen getrunken, die nicht ganz so lecker waren und dafür aber gut teuer.
Wir mussten drei Nächte in einem Hotel schlafen, welches wir vorher übers Internet gebucht hatten und was dann aber etwas ganz anderes bot, als versprochen. Den Chef des Hauses holten wir um 16.00Uhr aus seinem Mittagsschlaf und er war überrascht, dass da Gäste vor der Tür standen. Er zeigte uns unser Zimmer, dessen komplette Einrichtung aus drei wackeligen Doppelstockbetten bestand, welche sogar mit Matratzen bestückt waren. Der Weg zwischen den Betten war staubfrei und ich vermutete, dass vor uns wohl schon einmal Gäste hier gewohnt haben. Der Wirt öffnete das Fenster vom Hotelzimmer und wir hörten das angenehme Brummen einer doppelspurigen Haupt Einfahrtsstrasse von Rio. Schnell wurde das Fenster wieder geschlossen, denn wir konnte die Erzählungen unseres Gastgebers nicht mehr aus dem Verkehrslärm filtern.
Die Webseite im Internet versprach uns die Mitbenutzung der Küche. Die Küche war soweit in Ordnung, doch hätten Teller, Besteck oder vielleicht eine Gasflasche für den Herd, den Komfort ungemein gesteigert.
Drei Nächte mussten wir nun hier bleiben, denn wir fanden keine freie Alternative in der Gegend und nachdem wir uns an den nächtliche Verkehrslärm gewöhnt und mit den Mückenschwärmen im Zimmer Freundschaft geschlossen hatten, war nur noch der Geruch nach Katze in den Matratzen und Bettlaken störend. Das gebuchte Frühstück wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, doch fand sich keiner, der es zubereitete oder gar servierte.
Irgendwie haben wir auch diese drei Tage Luxushotel überstanden und nachdem wir noch eine Woche am Strand in Paraty verbrachten(hier war das Hotel ok), konnten wir dann gestern früh endlich wieder nach Hause. Natürlich hab ich auch Fotos gemacht und hier sind nur ein paar davon.
Und was war eigentlich mit den rassigen, heißen Brasilianerinnen? Die müssen wohl gerade alle beim Proben für den Karneval sein, denn weit und breit waren keine sexy Popos zu entdecken. So, und nun freuen wir uns auf zu Hause und nachdem es heute richtig schön geregnet hat, erwarten wir für morgen die liebe, liebe Sonne.

Freitag, 7. Dezember 2012

Willkommen in Parati

Urlaub in Rio kann man machen, muss man aber nicht.
Rio ist eine eindrucksvolle Stadt. Das Stadtbild ist geprägt von alten, ehrwürdigen Gebäuden, welche sich mit modernen  Betonbauten abwechseln. Die Stadt ist mitten in den Urwald gebaut und überall ist es unwahrscheinlich grün.
Nachdem wir uns einige Sehenswürdigkeiten angeschaut, das Nachtleben durchgestanden und die Strände Copacabana und Ipanema gesehen haben, verließen wir unser Hotel im Stadtzentrum und wechselten an den Stadtrand von Rio. Die Strände hier sollten laut Reiseführer sehr sauber sein. Doch irgendwer hat diesen Reiseführer wohl nicht gelesen und auch unser Hotel hielt nicht unbedingt das, was die Beschreibung im Internet versprach. Doch das ist eine andere, lustige Geschichte, die ich später noch erzählen werde.
Gestern haben wir dann Rio verlassen und sind mit dem Bus 250km weit in Richtung Sao Paulo, nach Parati gefahren. Hier kommt nun zum ersten mal so etwas wie Urlaubsstimmung auf. Raus aus den Trubel der Großstadt und die überfüllten Strände von Rio.
Hinein in das ruhige Leben des kleinen Städtchens Parati.
So und nun erst mal eine Runde schwimmen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Treffpunkt Rio de Janeiro

Gestern Mittag kurz nach 12.00Uhr. Wir befinden uns im Landeanflug auf den Flughafen von Rio de Janeiro.14 Tage Urlaub stehen auf unserem Plan und unser Freund Dirk, hat sich uns angeschlossen und wartete schon auf uns, am Flughafen in Rio. Zur Begrüßung gab es natürlich erst einmal ein lecker Bierchen.
Heute hat Helmut Geburtstag und zum Geschenk gab es ein Marathon der Sehenswürdigkeiten von Rio. Um 8.00Uhr starteten wir unseren Spaziergang, von unserem Hostel im Zentrum aus. Schnell war das Aquädukt abgearbeitet und fotografiert.
Dann ging es weiter zur Treppe "Escadaria Selaron", an der seit vielen Jahren ein Künstler sich im Fliesen legen versucht.
Nach mehreren Stufen Anstrengung, fanden wir auch ein Stück aus der alten Heimat.
Das nächste Ziel war die alte Straßenbahn von Rio, doch leider mussten wir feststellen, dass die Bahn ihren Betrieb im Moment eingestellt hat. Also ging es weiter im Programm in dem nun die Erklimmung des Corcovado an der Tagesordnung stand. Dafür stehen drei Möglichkeiten zur Auswahl. Man fährt mit der Zahnradbahn bis zum Gipfel, man nimmt den Bus oder man zeigt Ausdauer und läuft, wie wir die Strecke zu Fuß. Geschätzte 5km gilt es zurück zu legen und unterwegs wird man immer wieder mit tollen Aussichten auf Rio belohnt.
Die Enttäuschung gab es dann am Ziel unseres Wanderweges. Am Fuße der Jesusstatue musste ein Eintrittsgeld entrichtet werden. Da wir seit gestern vergeblich eine Wechselstube suchten, waren unsere Real knapp bemessen und das Kassenhäuschen akzeptierte keine ausländische Währung, wie Euro oder Guaranie und auch mit der Kreditkarte konnte man keine Eintrittskarte erwerben. So blieb uns nur die, trotzdem fantastische Aussicht unterhalb der Jesusfigur und ich konnte das Monument nur von hinten fotografieren.
Nun ging es wieder Berg ab, in Richtung Strand. Vielleicht der berühmteste Strand der Welt wartete auf uns - die Copacabana.
Das erfrischende Bad im Meer fiel heute noch aus und nachdem wir eine Weile dem Treiben am Strand zugeschaut hatten, ging es wieder in Richtung Hostel. Heute ist Samstag und die Strassen sind voller Leben.
Hinter uns liegen geschätzte 15km Fußmarsch und  wir haun uns jetzt noch zwei Stunden aufs Ohr, bevor wir uns dann in`s Nachtleben von Rio stürzen und ein wenig Helmut`s Geburtstag feiern.  

Donnerstag, 29. November 2012

Weltuntergangsparty am 21.Dezember

Es regnet wie aus Eimern heute Morgen und man könnte denken die Welt geht unter. Dabei ist es doch noch etwas Zeit bis zum 21. Dezember.
Apropos Weltuntergang. Was macht man an solch einem Tag? Und wann genau geht die Welt unter? Nach meinen Berechnungen müsste das zwischen 8.00Uhr und 9.00Uhr paraguayischer Zeit sein.
Wir haben beschlossen den Tag nochmal richtig zu feiern und jeder kann sich einklinken. Einen passenden Ort haben wir auch schon gefunden. Wir treffen uns um 8.30Uhr am letzten Kreisel in Ybycui und fahren dann nach la Rosada zum Wasserfall "Salto Minas". Es wird keine kommerzielle Veranstaltung. Jeder kann dabei sein und bringt das mit was er er zum essen und trinken braucht. Empfehlenswerte Ausrüstung sind Helm und Schwimmflügel und vielleicht ein Zelt. Bei fragen ruft mich einfach an oder schickt mir eine Mail.
So, und wir müssen jetzt die Rucksäcke packen, denn morgen lernen wir das Girl von Ipanema kennen.