Zwei Wochen Herbstferien in Deutschland bedeuteten für Jil 10 Tage Paraguay erleben. Und auch wenn das Wetter mit viel Regen und wenig Sonne daher kam, konnten wir doch einiges mit Jil unternehmen. Beim Aufstieg auf den "Cerro Acahay" war uns der Wettergott noch gnädig und verwöhnte uns mit blauem Himmel und guter Fernsicht.
Gegrilltes Fleisch am Straßenrand geht bei jedem Wetter und auch wenn es für Vegetarier in einem klassischem Fleischland nicht leicht ist, gab es auch für Jil immer etwas zu essen.
Für ein 16-jähriges Mädel gibt es bestimmt interessantere Dinge aber auch ein Besuch der Basilika in Caacupe stand mit auf der "zu erledigen Liste".
Auch für uns das erste Mal, war der Salto Cristal bei Regenwetter.
Auf den kleinen Wasserfall folgte der große Bruder und auch hier wieder dicke Wolken und dennoch eindrucksvoll wie immer.
Am Abreisetag gabs dann doch nochmal ein wenig Sonne und bevor es in den Flieger ging, war noch Zeit für einen Abstecher in die Hauptstadt.
Heute sitzt Jil wieder auf der Schulbank und wir hoffen, dass ihr der kurze Trip in eine andere Welt gefallen hat und sie vielleicht einmal wieder in Paraguay vorbei schaut.
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Montag, 15. Oktober 2018
Mittwoch, 3. Oktober 2018
Darf ich Ihnen den Koffer tragen?
Wer in Paraguay auf dem Flughafen Silvio Pettirossi in Luque landet, wird am Kofferband schnell Bekanntschaft mit den dortigen Kofferträgern machen. Sie sind freundlich und nicht so schnell abzuschütteln. Wenn man ihre Dienste jedoch nicht in Anspruch nehmen möchte, sollte man schon mit einem bestimmende und klarem "Nein" antworten. Lässt man sich aber auf ihr Angebot ein, handelt man den Preis besser vorher aus. Dabei ist es natürlich jedem überlassen, wie viel ihm das Schieben des Kofferwagens bis zum Auto wert ist.
Auch Helmut, die mit unserem Besuch Jil gestern pünktlich in Paraguay landete, ließ sich von einem netten Kofferträger bezirzen und übertrug ihm die Koffergewalt für ausgehandelte 30.000 Gs. Dabei spielte sicherlich auch das Versprechen des Kofferträgers eine Rolle, ihre Koffer problemlos durch den Zoll zu schieben. Schließlich waren dort ein paar Leckereien mit drin, die man in Paraguay nicht bekommt und bei denen der Zoll eventuell etwas zu beanstanden hätte.
Wenn wir jetzt mal genauer überlegen, ist ein Kofferträger (ohne diesem dabei zu nahe treten zu wollen) in der Flughafenhierarchie doch eher in den unteren Regionen anzusiedeln. Also welches Ass sollte dieser nun im Ärmel haben, dass einen Zöllner beeindrucken könnte. Richtig, er blufft nur, denn letztendlich wurde doch ein Koffer von Helmut ausgesondert und sie musste diesen öffnen. Und wie schon bei meiner Ankunft vor einer Woche waren es die Eier, die dem Zöllner ein Dorn im Auge waren und wieder durften diese die Grenze nicht passieren und landeten in der Mülltonne.
Als letzter Passagier verließ Helmut dann die Ankunftshalle und der Kofferträger schob ihr den Wagen.
Der Kofferträger erklärte ihr nun, dass der Preis für seine Dienste jetzt auf 40 Euro gestiegen sei. Schließlich hat er ja den zweiten Koffer vor dem Blick des Zöllners bewahrt und sicher ins Land geholt.
Als ich mit dem Auto vorfuhr erzählte Helmut mir von dieser Dreistigkeit.
"Kay... mach was!"
Ich nahm den guten Mann beiseite, steckte ihm die vereinbarten 30.000Gs zu und empfahl ihm eindringlich, diese doch gütigerweise anzunehmen, was er dann letztendlich auch tat und brubbelnd davon zog.
Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse auf der Reise von Deutschland nach Paraguay und während Helmut ihren Eiern nachtrauert, freut sich Jil jetzt auf 10 Tage Ferien auf der Farm.
Auch Helmut, die mit unserem Besuch Jil gestern pünktlich in Paraguay landete, ließ sich von einem netten Kofferträger bezirzen und übertrug ihm die Koffergewalt für ausgehandelte 30.000 Gs. Dabei spielte sicherlich auch das Versprechen des Kofferträgers eine Rolle, ihre Koffer problemlos durch den Zoll zu schieben. Schließlich waren dort ein paar Leckereien mit drin, die man in Paraguay nicht bekommt und bei denen der Zoll eventuell etwas zu beanstanden hätte.
Wenn wir jetzt mal genauer überlegen, ist ein Kofferträger (ohne diesem dabei zu nahe treten zu wollen) in der Flughafenhierarchie doch eher in den unteren Regionen anzusiedeln. Also welches Ass sollte dieser nun im Ärmel haben, dass einen Zöllner beeindrucken könnte. Richtig, er blufft nur, denn letztendlich wurde doch ein Koffer von Helmut ausgesondert und sie musste diesen öffnen. Und wie schon bei meiner Ankunft vor einer Woche waren es die Eier, die dem Zöllner ein Dorn im Auge waren und wieder durften diese die Grenze nicht passieren und landeten in der Mülltonne.
Als letzter Passagier verließ Helmut dann die Ankunftshalle und der Kofferträger schob ihr den Wagen.
Der Kofferträger erklärte ihr nun, dass der Preis für seine Dienste jetzt auf 40 Euro gestiegen sei. Schließlich hat er ja den zweiten Koffer vor dem Blick des Zöllners bewahrt und sicher ins Land geholt.
Als ich mit dem Auto vorfuhr erzählte Helmut mir von dieser Dreistigkeit.
"Kay... mach was!"
Ich nahm den guten Mann beiseite, steckte ihm die vereinbarten 30.000Gs zu und empfahl ihm eindringlich, diese doch gütigerweise anzunehmen, was er dann letztendlich auch tat und brubbelnd davon zog.
Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse auf der Reise von Deutschland nach Paraguay und während Helmut ihren Eiern nachtrauert, freut sich Jil jetzt auf 10 Tage Ferien auf der Farm.
Samstag, 13. Januar 2018
Urlaub in Paraguay
In diesem Moment befindet sich unsere Tochter Marie im Landeanflug auf Lissabon. Knapp zwei Wochen Paraguayurlaub sind vorbei und Marie ist mit ihren Freunden auf dem Weg ins winterliche Deutschland.
Nun ist Paraguay nicht unbedingt ein typisches Urlaubsland, und doch kann man hier einiges unternehmen. So besuchten die Vier die Wasserfälle von Foz de Iguazu sowie den kleineren Bruder, den Salto Cristal und waren begeistert von dem Naturspektakel.
Zum Farmurlaubsbespaßungsprogramm gehört auch immer das Erklimmen des Cerro Acahay, um sich einmal einen "Überblick" von Paraguay zu beschaffen.
Nun ist Paraguay nicht unbedingt ein typisches Urlaubsland, und doch kann man hier einiges unternehmen. So besuchten die Vier die Wasserfälle von Foz de Iguazu sowie den kleineren Bruder, den Salto Cristal und waren begeistert von dem Naturspektakel.
Zum Farmurlaubsbespaßungsprogramm gehört auch immer das Erklimmen des Cerro Acahay, um sich einmal einen "Überblick" von Paraguay zu beschaffen.
Natürlich wurden auch die einen oder anderen lecker Bierchen vernichtet, ob auf der Farm oder bei Freunden.
Und wenn mal Entspannung auf dem Plan stand, tauchten die Vier ins ganz normale Farmleben ein.
Es war eine schöne Zeit mit Marie, Christoph, Tommy und Nicole und wir hatten jede Menge Spaß.
Nun heißt es für die Vier wieder dicke Jacke und Socken anziehen, um den derzeitigen, deutschen Temperaturen zu zu trotzen.
Donnerstag, 21. Januar 2016
Die Touris sind los
Zwei Wochen sind Franzens nun bei uns zu Besuch und ihr Urlaub neigt sich so langsam dem Ende. Natürlich haben wir einiges unternommen, wobei wir nicht das volle Programm geschafft haben. Da war zum Beispiel ein Geburtstag in der Nachbarschaft, auf dem Conny und Andy herzlich von den Paraguayern aufgenommen wurden.
Und selbstverständlich gehörte auch eine Flusswanderung, mit einem anschließendem Bad in einer 22°C kühlen Lagune dazu.
Und dass in Paraguay alles oft anders kommt als geplant, konnten unsere Freunde bei dem Besuch der Hauptstadt lernen. Eigentlich standen ein Abstecher in die Altsatdt und ein Bummel über den Mercado Quadro auf dem Plan, aber die Pumpe unserer Klimaanlage machte einen dicken Strich durch diese Vorhaben.
Kurz entschlossen machten wir uns wieder auf den Rückweg. Ein Stop in unsere alten Wirkungsstätte Aregua zog sich dann etwas in die Länge. Der Besuch in der Pizzeria von Steffen und ein Abstecher zu den Nachbarn des Geländes unserer ehemaligen Kartbahn, ließ uns erst nach Sonnenuntergang wieder in Richtung Farm fahren.
Ebenfalls auf dem Touriprogramm stand ein kleiner Angelausflug. Auch hier wieder die Erfahrung, dass meist alles anders kommt, als geplant. Die Köder wurden vergessen und so suchten wir uns ein schattiges Plätzchen zum entspannen. Natürlich nicht vergessen, wurde die Kühlbox mit dem lecker Bierchen und nach einer leckeren Erfrischung machte ich mich auf die Suche nach Würmern und buddelte mit den Händen in der Erde.Die Suche war erfolgreich und so kam die Angel doch noch zum Einsatz. Während sich Conny, Andy und Helmut auf Fischjagd begaben, wollte ich unser Auto etwas näher an unsere Angelstelle fahren. Es stellte sich heraus, dass diese Idee nicht unbedingt einer meiner besten war, denn kurze Zeit später steckte ich wieder einmal bis beide Ohren im Schlamm fest.Trotz der herbeigerufenen Anglerkollegen, konnten wir unser Auto an diesem Abend nicht mehr aus der Erde Paraguays befreien und ließen es alleine zurück. Mit Spaten und frischer Energie bewaffnet machten wir uns dann am nächsten Morgen auf, den Wagen zu befreien. Ein Trecker war auch schon vorsorglich bestellt, jedoch bevor dieser eintraf hatten Andy und ich das Auto trocken gelegt und konnten mit mit eigener Kraft das Schlammloch verlassen.
Die letzten drei Tage gehen wir nun ruhig an und werden unseren Pool belagern, bevor es dann am Montag wieder ins kalte Deutschland geht.
Dann heißt es bis bald, denn das Versprechen liegt schon vor, dass es nicht der letzte Besuch von Andy und Conny in Paraguay war.
Und selbstverständlich gehörte auch eine Flusswanderung, mit einem anschließendem Bad in einer 22°C kühlen Lagune dazu.
Und dass in Paraguay alles oft anders kommt als geplant, konnten unsere Freunde bei dem Besuch der Hauptstadt lernen. Eigentlich standen ein Abstecher in die Altsatdt und ein Bummel über den Mercado Quadro auf dem Plan, aber die Pumpe unserer Klimaanlage machte einen dicken Strich durch diese Vorhaben.
Kurz entschlossen machten wir uns wieder auf den Rückweg. Ein Stop in unsere alten Wirkungsstätte Aregua zog sich dann etwas in die Länge. Der Besuch in der Pizzeria von Steffen und ein Abstecher zu den Nachbarn des Geländes unserer ehemaligen Kartbahn, ließ uns erst nach Sonnenuntergang wieder in Richtung Farm fahren.
Ebenfalls auf dem Touriprogramm stand ein kleiner Angelausflug. Auch hier wieder die Erfahrung, dass meist alles anders kommt, als geplant. Die Köder wurden vergessen und so suchten wir uns ein schattiges Plätzchen zum entspannen. Natürlich nicht vergessen, wurde die Kühlbox mit dem lecker Bierchen und nach einer leckeren Erfrischung machte ich mich auf die Suche nach Würmern und buddelte mit den Händen in der Erde.Die Suche war erfolgreich und so kam die Angel doch noch zum Einsatz. Während sich Conny, Andy und Helmut auf Fischjagd begaben, wollte ich unser Auto etwas näher an unsere Angelstelle fahren. Es stellte sich heraus, dass diese Idee nicht unbedingt einer meiner besten war, denn kurze Zeit später steckte ich wieder einmal bis beide Ohren im Schlamm fest.Trotz der herbeigerufenen Anglerkollegen, konnten wir unser Auto an diesem Abend nicht mehr aus der Erde Paraguays befreien und ließen es alleine zurück. Mit Spaten und frischer Energie bewaffnet machten wir uns dann am nächsten Morgen auf, den Wagen zu befreien. Ein Trecker war auch schon vorsorglich bestellt, jedoch bevor dieser eintraf hatten Andy und ich das Auto trocken gelegt und konnten mit mit eigener Kraft das Schlammloch verlassen.
Die letzten drei Tage gehen wir nun ruhig an und werden unseren Pool belagern, bevor es dann am Montag wieder ins kalte Deutschland geht.
Dann heißt es bis bald, denn das Versprechen liegt schon vor, dass es nicht der letzte Besuch von Andy und Conny in Paraguay war.
Dienstag, 12. Januar 2016
Besuch aus der alten Heimat
Wir haben wieder einmal Besuch auf unserer Farm. Andreas und Conny haben den weiten Weg von Hoppegarten auf sich genommen und landeten vergangene Donnerstag in Asuncion. Dann hieß es erst einmal akklimatisieren und das geht natürlich am besten bei einem erfrischenden Bad im Fluß.
Am Sonntag gabs dann eine kleine Willkommensparty und am frühen Morgen wurde der Tataqua angeheizt.
Da wir das kleine Fest bei uns am Fluss geplant hatten und der Weg zum Farmhaus 500 Meter beträgt, bauten wir kurz entschlossen ein modernes Jungleklo im Wald.
Die Party war ein gelungenes deutsch-paraguayisches Fest, mit ca. 50 Gästen, die sicher ihren Spaß hatten.
Bis in den frühen Montagmorgen wurden einige lecker Bierchen aufgekorkt, denn Conny hatte nun Geburtstag und so fanden wir erst gegen 5.30 Uhr den Weg unter die Bettdecke.
Zwei Wochen Urlaub liegen noch vor Conny und Andy bevor es dann wieder zurück in den Winter geht. Und die Sonne meint es gut mit den Beiden, denn der Wetterbericht prognostiziert, seit langem mal wieder, blauen Himmel und kein Regen.
Am Sonntag gabs dann eine kleine Willkommensparty und am frühen Morgen wurde der Tataqua angeheizt.
Da wir das kleine Fest bei uns am Fluss geplant hatten und der Weg zum Farmhaus 500 Meter beträgt, bauten wir kurz entschlossen ein modernes Jungleklo im Wald.
Die Party war ein gelungenes deutsch-paraguayisches Fest, mit ca. 50 Gästen, die sicher ihren Spaß hatten.
Bis in den frühen Montagmorgen wurden einige lecker Bierchen aufgekorkt, denn Conny hatte nun Geburtstag und so fanden wir erst gegen 5.30 Uhr den Weg unter die Bettdecke.
Zwei Wochen Urlaub liegen noch vor Conny und Andy bevor es dann wieder zurück in den Winter geht. Und die Sonne meint es gut mit den Beiden, denn der Wetterbericht prognostiziert, seit langem mal wieder, blauen Himmel und kein Regen.
Montag, 23. März 2015
Urlaubsende, Herbstanfang und Zeitumstellung
Am Samstag hieß es wieder Abschied nehmen von Paraguay und wir brachten Dirk und Beate zum Flughafen.
In der Zwischenzeit dürften sie wieder gut in der Heimat gelandet sein. Und da es heute gleich wieder an die Arbeit geht, schicke ich hier noch schnell ein paar Erinnerungen an Paraguay hinterher. Zum Beispiel an die Tour zum Salto Kristall, der mit einer neuen Treppe auf uns wartete.
Die Besteigung des Sachsenberges (Cerro Acahay) war da schon etwas anstrengender, doch der Blick von hier oben ist die Kraxelei alle Mal wert.
Für uns kehrt nun wieder der Alltag ein und da uns die Zeitumstellung gestern eine Stunde mehr zur Verfügung stellte, starten wir auch ausgeruht in den Herbst.
So, und ich werde jetzt erst einmal die ganzen leeren Leckerbierchenflaschen der letzten Woche entsorgen.
In der Zwischenzeit dürften sie wieder gut in der Heimat gelandet sein. Und da es heute gleich wieder an die Arbeit geht, schicke ich hier noch schnell ein paar Erinnerungen an Paraguay hinterher. Zum Beispiel an die Tour zum Salto Kristall, der mit einer neuen Treppe auf uns wartete.
Die Besteigung des Sachsenberges (Cerro Acahay) war da schon etwas anstrengender, doch der Blick von hier oben ist die Kraxelei alle Mal wert.
Für uns kehrt nun wieder der Alltag ein und da uns die Zeitumstellung gestern eine Stunde mehr zur Verfügung stellte, starten wir auch ausgeruht in den Herbst.
So, und ich werde jetzt erst einmal die ganzen leeren Leckerbierchenflaschen der letzten Woche entsorgen.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Anny in Paraguay
Es finden nicht viele Touristen nach Paraguay. Es fehlt eben das Meer. Doch für Südamerikareisende, die sich länger auf diesem Kontinent aufhalten, ist Paraguay immer eine spannende Adresse. So auch für Anny, die sich zuerst Uruguay angeschaut hat und nun seit einiger Zeit durch Paraguay reist. Paul hat sie auf dieser Reise abgefangen und zeigt ihr nun sein Paraguay. Und da kann man auch ruhig mal in Papas Buch stöbern.
Auch bei uns auf der Farm war Anny drei Tage zu Besuch und es war uns ein Fest, sie kennen zu lernen. Doch heute geht ihre Reise weiter nach Bolivien und später nach Peru, bevor sie ihr Flieger dann im August wieder nach Hause ins Allgäu bringt.
Wir wünschen ihr weiterhin einen spannenden und erlebnisreichen Aufenthalt in Südamerika und wer weiß, vielleicht findet sie ja auch noch mal den Weg zurück nach Paraguay.
Auch bei uns auf der Farm war Anny drei Tage zu Besuch und es war uns ein Fest, sie kennen zu lernen. Doch heute geht ihre Reise weiter nach Bolivien und später nach Peru, bevor sie ihr Flieger dann im August wieder nach Hause ins Allgäu bringt.
Wir wünschen ihr weiterhin einen spannenden und erlebnisreichen Aufenthalt in Südamerika und wer weiß, vielleicht findet sie ja auch noch mal den Weg zurück nach Paraguay.
Donnerstag, 22. August 2013
wenn der Urlaub zu Ende geht
Es macht schnipp und schon sind wieder zwei Wochen Urlaub rum. Heute um 14.15Uhr startet Hartmuths Flieger wieder in Richtung Heimat. Seine letzte Urlaubswoche stand im Zeichen sportlicher Betätigung und Fitness. Am Dienstag wurde der Cerro Acahay bestiegen, der von uns den Spitznamen "Sachsenberg" trägt, weil sich am Fusse dieses Massivs ein paar Deutsche niedergelassen haben, deren frühere Heimat das schöne Sachsen war.
Ca. 45 min benötigt man für das Erklimmen des "Sachsenberges" wobei natürlich ein paar Päusschen dazugehören.
Am Ende eines Kräfte zehrenden Aufstieges, wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt.
Und weil der Muskelkater am nächsten Tag noch nicht voll ausgereift war, war unser letztes Urlaubsziel, der Salto Cristal in der Nähe von la Colmena. Der Abstieg ins Tal verlangte alles an Kletterkünsten, was wir aufzubieten hatten.Und dann lag er vor uns, der "Salto Cristal".Wir haben Winter und auch wenn sich die Temperaturen um die 30°C bewegten, hatte ich doch Respekt vor dem eisige Wasser. Hartmuth war da wagemutiger und nahm ein erfrischendes Bad, wobei ich schon beim bloßen Anblick eine Gänsehaut bekam.Nun ist der Urlaub vorbei und für Hartmuth gehts wieder zurück in die USA. Jetzt heißt es für ihn die Eindrücke wirken lassen. Eines weiß er aber schon heute:"Ich komme wieder". So, und nun müssen wir aber los zum Flughafen.
Am Ende eines Kräfte zehrenden Aufstieges, wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt.
Und weil der Muskelkater am nächsten Tag noch nicht voll ausgereift war, war unser letztes Urlaubsziel, der Salto Cristal in der Nähe von la Colmena. Der Abstieg ins Tal verlangte alles an Kletterkünsten, was wir aufzubieten hatten.Und dann lag er vor uns, der "Salto Cristal".Wir haben Winter und auch wenn sich die Temperaturen um die 30°C bewegten, hatte ich doch Respekt vor dem eisige Wasser. Hartmuth war da wagemutiger und nahm ein erfrischendes Bad, wobei ich schon beim bloßen Anblick eine Gänsehaut bekam.Nun ist der Urlaub vorbei und für Hartmuth gehts wieder zurück in die USA. Jetzt heißt es für ihn die Eindrücke wirken lassen. Eines weiß er aber schon heute:"Ich komme wieder". So, und nun müssen wir aber los zum Flughafen.
Montag, 12. August 2013
Wochenend und Sonnenschein
Das Wochenende war zum Eingewöhnen für unseren Besuch. Der Jetlag fällt bei Hartmuth aus, da er in der gleichen Zeitzone lebt wie wir und so konnten wir gleich voll losstarten. Am Samstag waren wir bei Bekannten und was eigentlich als Baubesprechung gedacht war, dehnte sich dann zum lustige Grillnachmittag mit einigen lecker Bierchen aus und endete erst am späten Abend.
Gestern packten wir dann unseren Capataz mit seinen fünf Kindern ins Auto und fuhren nach Quiindy, zur Fiesta Patronal auf den Rummelplatz.
Ein Kettenkarussel, ein "Riesenrad" und ein Karussel für die Kleineren boten ihren Dienst an. Elsos Kinder freuten sich über eine Fahrt in diesem, mit der Hand angetriebenen Fahrgeschäft.
Eine Karte für dieses museumsreife Relikt, kostet 5.000Gs. Kein schlechter Verdienst für den Karusseldreher, wenn man bedenkt, dass das Ding keinen Strom braucht und ein Fahrt nur geschätzte 10 Runden dauert. Für Hartmuth war die Hauptattraktion aber das Riesenrad, welches in Deutschland sicher unter Denkmalschutz stehen würde und er nahm all seinen Mut zusammen und erwarb ein Ticket.
Das "Riesenrad" hielt stand und Hartmuth kann von sich behaupten, dass er Quiindy schon von oben gesehen hat, was wir von uns nicht sagen können.
11 Tage Paraguay bleiben nun noch für Hartmuth und da gibt es noch einiges zu erledigen, also packen wir es an.
Gestern packten wir dann unseren Capataz mit seinen fünf Kindern ins Auto und fuhren nach Quiindy, zur Fiesta Patronal auf den Rummelplatz.
Ein Kettenkarussel, ein "Riesenrad" und ein Karussel für die Kleineren boten ihren Dienst an. Elsos Kinder freuten sich über eine Fahrt in diesem, mit der Hand angetriebenen Fahrgeschäft.
Eine Karte für dieses museumsreife Relikt, kostet 5.000Gs. Kein schlechter Verdienst für den Karusseldreher, wenn man bedenkt, dass das Ding keinen Strom braucht und ein Fahrt nur geschätzte 10 Runden dauert. Für Hartmuth war die Hauptattraktion aber das Riesenrad, welches in Deutschland sicher unter Denkmalschutz stehen würde und er nahm all seinen Mut zusammen und erwarb ein Ticket.
Das "Riesenrad" hielt stand und Hartmuth kann von sich behaupten, dass er Quiindy schon von oben gesehen hat, was wir von uns nicht sagen können.
11 Tage Paraguay bleiben nun noch für Hartmuth und da gibt es noch einiges zu erledigen, also packen wir es an.
Samstag, 10. August 2013
Mr. Sommer in Paraguay
Wir wohnten in der gleichen Strasse. Wir waren im Winter zusammen auf dem Rodelberg. Wir gingen in die selbe Schule und drückten 10 Jahre zusammen die Schulbank. Und irgendwie trennten sich dann unsere Wege.
Jetzt, nach 20 Jahren, sollten wir uns wieder sehen. Gestern um 13.50 landete Hartmuth in Asuncion.Seit 22 Jahren lebt er in den USA und jetzt macht er zwei Wochen Urlaub bei uns auf der Farm. Es gibt eine Menge zu erzählen und wir freuen uns auf zwei Wochen Sommer, auch wenn die Temperaturen heute Morgen mit 4°C nicht sommerlich sind.
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