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Sonntag, 6. Januar 2019

Zwischen den Tagen

Zwischen Weihnachten und den drei heiligen Königen passiert nicht viel in Paraguay, außer das überall im Land gefeiert wird. Ein Vorteil ist, dass es auch in der Hauptstadt relativ ruhig ist, wenn man sich nicht gerade zu heilig Abend oder Silvester dort herumtreibt.
Im Rahmen einer Bildungsreise waren wir am 2.Januar in Asuncion. Es galt unser Wissen über die paraguayischen Baumaterialien aufzufrischen. Auf unserem Weg lagen auch zwei Hersteller von Fenstern und Türen, dabei ist die Auswahl an Türen und Fenstern heute relativ groß.
Und wer jetzt denkt, mit deutschen Fenstern kann hier keiner mithalten, der irrt.
Mit dem richtigen Geldbeutel bekommt man heute, vom doppelten Isolierglas bis hin zum Kunststofffenster mit Aluminiumkern, alles.
Die Preise für diese Qualitätsfenster sind ähnlich wie in Deutschland und da stellt sich mir natürlich die Frage; " Brauche ich hier überhaupt ein doppeltes wärme- und schallisoliertes Fenster?" Das jedoch ist jedem selbst überlassen und ich denke, wenn ich an einer Hauptstraße in Asuncion wohne, macht sich ein schallisoliertes Fenster schon ganz gut. Und außerdem bleibt das eisgekühlte lecker Bierchen bei einer ordentlich wärmeisolierten Fensterscheibe länger frisch.


Mittwoch, 3. Oktober 2018

Darf ich Ihnen den Koffer tragen?

Wer in Paraguay auf dem Flughafen Silvio Pettirossi in Luque landet, wird am Kofferband schnell Bekanntschaft mit den dortigen Kofferträgern machen. Sie sind freundlich und nicht so schnell abzuschütteln. Wenn man ihre Dienste jedoch nicht in Anspruch nehmen möchte, sollte man schon mit einem bestimmende und klarem "Nein" antworten. Lässt man sich aber auf ihr Angebot ein, handelt man den Preis besser vorher aus. Dabei ist es natürlich jedem überlassen, wie viel ihm das Schieben des Kofferwagens bis zum Auto wert ist.
Auch Helmut, die mit unserem Besuch Jil gestern pünktlich in Paraguay landete, ließ sich von einem netten Kofferträger bezirzen und übertrug ihm die Koffergewalt für ausgehandelte 30.000 Gs. Dabei spielte sicherlich auch das Versprechen des Kofferträgers eine Rolle, ihre Koffer problemlos durch den Zoll zu schieben. Schließlich waren dort ein paar Leckereien mit drin, die man in Paraguay nicht bekommt und bei denen der Zoll eventuell etwas zu beanstanden hätte.
Wenn wir jetzt mal genauer überlegen, ist ein Kofferträger (ohne diesem dabei zu nahe treten zu wollen) in der Flughafenhierarchie doch eher in den unteren Regionen anzusiedeln. Also welches Ass sollte dieser nun im Ärmel haben, dass einen Zöllner beeindrucken könnte. Richtig, er blufft nur, denn letztendlich wurde doch ein Koffer von Helmut ausgesondert und sie musste diesen öffnen. Und wie schon bei meiner Ankunft vor einer Woche waren es die Eier, die dem Zöllner ein Dorn im Auge waren und wieder durften diese die Grenze nicht passieren und landeten in der Mülltonne.
Als letzter Passagier verließ Helmut dann die Ankunftshalle und der Kofferträger schob ihr den Wagen.
Der Kofferträger erklärte ihr nun, dass der Preis für seine Dienste jetzt auf 40 Euro gestiegen sei. Schließlich hat er ja den zweiten Koffer vor dem Blick des Zöllners bewahrt und sicher ins Land geholt.
Als ich mit dem Auto vorfuhr erzählte Helmut mir von dieser Dreistigkeit.
"Kay... mach was!"
Ich nahm den guten Mann beiseite, steckte ihm die vereinbarten 30.000Gs zu und empfahl ihm eindringlich, diese doch gütigerweise anzunehmen, was er dann letztendlich auch tat und brubbelnd davon zog.
Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse auf der Reise von Deutschland nach Paraguay und während Helmut ihren Eiern nachtrauert, freut sich Jil jetzt auf 10 Tage Ferien auf der Farm.

Freitag, 25. Januar 2013

Abgassonderuntersuchung in Asuncion

So, jetzt hat uns der Alltag wieder. Nach drei Monaten Urlaub kehrt nun wieder Normalität auf der Farm ein. Einiges an Arbeit ist liegen geblieben, doch frisch erholt, wenn ich mal die Leberschäden unbeachtet lasse, können wir kraftvoll wieder die Ärmel hochkrempeln. Auf dem Plan steht unter anderem auch die neu Beantragung meines paraguayischen Ausweises, der Cedula, welche mir in Asuncion geklaut wurde und so fuhren wir gestern in die Hauptstadt, um den Kampf mit den Behörden aufzunehmen.
Wer oft durch Asuncion fährt, hat bestimmt schon mit der Asuncioner Polizei Bekanntschaft gemacht. Sie stehen in ihrer blauen Hose mit frisch gebügeltem weißem Hemd, hinter irgendwelchen Ecken und lauern auf Verkehrsverstöße jeglicher Art. Oft kommt es dann vor, dass alle Verkehrsteilnehmer vorbildlich fahren und dann lassen sie sich eben ein Verkehrsdelikt einfallen und immer wieder sind es die Ausländer, die sie sich aus dem Verkehrsgewühl herausziehen, um ihre Geldbörse etwas aufzufüllen.
Wenn sie einen nicht mit dem Motorrad durch die ganze Stadt verfolgen, lauern sie auf der Strasse, wo man keine Ausweichmöglichkeiten mehr hat und so wurden auch wir gestern gestoppt. Der freundliche Beamte begrüßte mich mit Handschlag und forderte Führerschein und Zulassung. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen, an welcher Stelle der Hauptstadt ich die Regeln der StVO missachtet haben sollte. Um seiner Macht und Stärke Nachdruck zu verleihen, wimmelten noch vier weitere Beamten  um mein Auto herum. Außerdem waren da auch noch zwei Zivilpersonen mit einem seltsamen Gerät, welches ich noch nicht so richtig einordnen konnte.
"Wir führen, im Rahmen des Umweltschutzes eine Kontrolle des Abgasausstoßes von Fahrzeugen durch und möchten sie bitten, sich dafür ein paar Minuten Zeit zu nehmen." Wie jetzt, Abgasuntersuchung in Paraguay? Und wieso ich? Ok, mein Auto sieht nicht unbedingt so aus, als ob es nur Sauerstoff aus dem Auspuff bläst, aber es gibt doch bestimmt ältere Schlorn, die in der Stadt unterwegs sind und die man schon aus ein paar km Entfernung riechen kann. Na gut, die zwei Zivilpersonen bauten ihr komisches Gerät an meinen Auspuff und eigentlich wollte ich in diesem Moment ein Foto davon machen. Doch der nette Zorro, so nennt man hier die Dorfpolizei, wies mich darauf hin, dass ich doch in das Auto steigen sollte, um den Motor zu starten. Na klar, wenn der Motor nicht läuft, kommt ja auch kein Rauch aus dem Schornstein. Mein Fehler und so stieg ich wieder in das Auto und befolgte die Anweisungen der Abgaskontrolleure. Gas geben, Standgas, Vollgas und fertig. "Super bien", was soviel heißt, "scheiße wir können dir keinen Strafzettel ausschreiben", lobte mich der Zorro. Er klopfte mir freundlich auf die Schulter, gab mir Führerschein und Zulassung zurück und wünschte uns eine gute Weiterfahrt.
Was ist bloß los mit den Jungs? Kein Strafzettel, freundlicher Umgangston und kein manipuliertes Abgastestgerät, obwohl ich auch nicht weiß, ob es für diese Abgassonderuntersuchung überhaupt eine gesetzliche Grundlage gibt.

Sonntag, 19. August 2012

unterwegs in Asuncion

In der vergangenen Woche waren wir wieder einmal in Asuncion unterwegs. Ein paar Erledigungen und ein bissl Shopping standen auf dem Plan. Paraguay befindet sich im Wachstum und am besten kann man das in unserer Hauptstadt sehen. An allen Ecken wird gebaut. Es entstehen neue Einkaufszentren, für ein World Trade Center sind die Fundamente abgesteckt und da der Platz auch in Asuncion begrenzt ist, schießen überall Hochhäuser aus der Erde. Und bei so viel Bauerei, können den Städteplanern schon mal kleinere Fehler unterlaufen, so wie man hier sieht.
"Wir wollen Gerechtigkeit" kann man auf dem Transparent lesen. Ich weiß jetzt nicht ob sie auch so ein großes Haus wollen oder ob sie es stört, dass ihnen die Nachbarn in den Garten gucken können. Wir stürzten uns dieses mal mit dem Bus in das Abenteuer Asuncion.
Das ist nicht ganz so komfortabel, doch man kommt mit dem Colectivo stressfrei und garantiert ohne Strafzettel in alle Ecken der Hauptstadt.
Parkplätze muss man nicht suchen und wenn man im Bus sitzen bleibt, bekommt man für 2.300Gs eine dreistündige Stadtrundfahrt.
Am Ende eines Tages in Asuncion, sind wir aber immer wieder froh, nach Hause zu kommen und den Straßenlärm gegen den Biolärm zu tauschen und bis zum nächsten ASU-Besuch haben unsere Lungen genügend Zeit sich vom Smog der Großstadt zu erholen.

Freitag, 22. Juni 2012

Halbfinale und die Sache mit dem Fußball gucken

Vor zwei Jahren schauten wir gespannt nach Südafrika und drückten für die Albirojas und die Schwarz-Weißen die Daumen. Damals versuchten wir mit einer 12m hohen Bambusstange mit angeschraubter Antenne irgend einen Kanal zu erreichen, um den Berufsfußballern zu folgen. Der Empfang war nicht der Beste und man musste den Ball immer wieder im Schneegestöber suchen. Dieses Jahr zur Fussballeuropameisterschaft sollte alles anders werden. Claro bietet Fernsehen per Satellitenschüssel an und wir bestellten die Installateure zu uns auf die Farm. Für monatlich 69.000Gs sagte man uns knapp 50 Programme zu, worunter auch diverse Sportkanäle sein sollten. Die Installateure waren zum vereinbarten Termin da, doch fehlten Bohrmaschine, Kabelzieher und Leiter in ihrem Werkzeugkoffer und sie hätten eigentlich wieder von Dannen ziehen müssen. Doch da sie schon mal da waren, stellten wir ihnen das fehlende Werkzeug zur Verfügung und nach zwei Stunden harter Arbeit, war die Antenne installiert und der Fernseher lieferte ein schönes Bild.
So weit so gut, aber die Gruppenphase lief nur teilweise auf den Programmen und so habe ich nicht ein einziges Spiel der deutschen Mannschaft gesehen. Doch das sollte sich nun ändern, denn ab den Viertelfinalen sollten alle Spiele, auf Kanal 9, gezeigt werden. Aber wir sind in Paraguay und die Politik geht vor. So machte uns der noch amtierende President Fernando Lugo einen Strich durch die Rechnung. Es geht um seine vorzeitige Amtsenthebung und auf den Kanälen, auf denen eigentlich Deutschland gegen Griechenland laufen sollte,war nur die Debatte im paraguayischen Parlament zu sehen. Ich bin Optimist und ich glaube ganz fest daran, dass ich, dank dem 4:2 über Griechenland, das Halbfinale zu sehen bekomme. Wenn nicht, werde ich mich eben auf die Fanmeile nach Asuncion begeben.
Ob es da auch Fußball zu sehen gibt?
PS:Gerade erfahre ich, dass Lugo erst mal weg vom Fenster ist. Das wird dann wohl eine heiße Nacht in Asuncion.

Samstag, 1. Oktober 2011

"Landeier" auf Reisen

Asuncion ist immer eine Reise wert. Naja, Ansichtssache, aber gestern war es mal wieder Zeit in die Hauptstadt Paraguay`s zu fahren und ein paar Erledigungen zu machen. Zeitig, bei den ersten Sonnenstrahlen starteten wir von der Farm aus, in Richtung Asuncion. 2 Stunden Autofahrt liegen zwischen unserer kleinen Farm und der großen Stadt. Verstopfte Strassen, Autoabgase und Temperaturen in der Mittagssonne um 40°C machen Asuncion für uns nicht unbedingt sympathisch und wir werden wohl nie verstehen, wie es viele Leute in die südamerikanische Metropole zieht.
Am späten Nachmittag hatten wir unsere Vorhaben und Einkäufe erledigt und konnten wieder den Heimweg antreten. Auf diesem Weg war, unter vielen anderen, auch ein Autofahrer, der zur gleichen Zeit am gleichen Ort, wie wir sein wollte und uns unsere hintere Stoßstange zerknautschte.
Welch ein Glück, der Autofahrer hatte eine Haftpflichtversicherung und so konnten wir nach Austausch der Daten unseren Weg fortsetzen. Bei Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder zu Hause und ich war froh, mein Stadtfeinoutfit wieder gegen Latschen und Shorts zu tauschen. Heute starten wir in den Oktober, der zu meinen Lieblingsmonaten gehört. Er ist nicht zu heiß, nicht zu kalt und nicht zu trocken. So regnet es gerade bei Temperaturen um 22°C, wobei für morgen wieder Sonne und 28°C angesagt sind.

Donnerstag, 10. März 2011

Shakira live

Es ist das Konzertereignis 2011 in Paraguay. Auch wir hatten Karten für das erste Shakirakonzert in Paraguay. Der Einlass erfolgte problemlos und ohne grössere Drängeleien. Wir standen auf den hinteren Plätzen, hatten aber, dank drei grossen Videowänden, gute Sicht auf das Geschehen auf der Bühne.Shakira spielte ihre grossen Hit`s, aber irgendwie fehlte der richtige Pep. Der Sound war etwas zu flach und Shakira schaffte es nicht so richtig das Publikum aufzuheizen. Ihr Markenzeichen, das Arschwackeln hatte sie jedoch perfekt drauf und so war das Geld für die Eintrittskarten nicht umsonst.
Alles in Allem ein grosses Konzert mit fehlenden Höhepunkten, aber guter Musik.

Donnerstag, 16. September 2010

"why not"

Unter diesem Motto steht eine grosse Schulparty, die Maries Klasse für den 20.September anberaumt hat. 20.September, das ist doch ein Montag und am Dienstag müssen doch alle wieder zur Schule?! Neeeee, nicht in Paraguay, denn da ist Frühlingsanfang und Dia de la Joventud (Tag der Jugend) und damit schulfrei in Paraguay.
Auch ich habe einen Vorteil von dieser Party, auf der ca. 700 bis 1000 Gäste erwartet werden. Denn mein Auto, wurde seit langer Zeit mal wieder, von innen und aussen gründlichst gereinigt(von Marie und Paul). Warum??
Weil heute ein Autokorso durch Asuncion für die Megaparty Werbung machte und ich hatte die Ehre, bunt geschmückt und die Ladefläche voll mit Maries Klassenkameradinnen, mit daran teilzunehmen.Hab mein Wagen voll geladen, und so ging es durch die Hauptstadt Paraguay´s an vielen Schulen Asuncion`s vorbei. Insgesamt acht Autos gehörten zum Korso und Vorfahrtsregeln und rote Ampeln waren ausser Kraft gesetzt.Es waren anstrengende drei Stunden, aber Spass war mit an Bord und selbst die Verkehrspolizei sperrte für uns, vieler Orts die Kreuzungen.
Hallo Herr Wowereit, diese Aktion war nicht angemeldet.

Sonntag, 20. Juni 2010

ein Fuss im Achtelfinale

Ein verregneter Sonntagmorgen und Temperaturen um 15°C locken normalerweise niemanden aus dem warmen Bettchen. Doch heute Morgen war alles anders. Halb acht war Anpfiff zum zweiten Gruppenspiel von Paraguay und wir sassen pünktlich zum Spielbeginn vor der Glotze. Ein schwaches Spiel mit einem glücklichen Ergebnis liess gute Laune aufkommen und nachdem Aregua wiedermal menschenleer war, machten wir uns auf den Weg in die Hauptstadt Asuncion.
Und da waren sie dann alle.Super Stimmung, Hupkonzert und das Albirrojafieber steckte an.Noch hat sich Paraguay nicht für das Achtelfinale qualifiziert, aber die Chancen sind gut und eins ist sicher, am 24.Juni wird es heiss in Paraguay und ein Pünktchen dürfte zu machen sein.

Montag, 31. Mai 2010

botanischer Gaten in Asuncion

Vor zwanzig Jahren war ich das letzte mal in einem botanischen Garten. Damals waren wir in Sotschi(vorgesehener Austragungsort der olympischen Winterspiele 2014) am schwarzen Meer. Es war unsere Hochzeitsreise und wir sahen das erste mal Palmen in freier Natur. Der botanische Garten war mit kleinen Wegen sehr schön angelegt und alle Pflanzen waren beschriftet und erklärt.
Mit dieser Erinnerung besuchten wir gestern den botanischen Garten in Asuncion. 5.000Gs für Auto mit Fahrer und 2.000Gs pro Person kostete der Eintritt. Aber von botanischem Garten, wie ich ihn mir vorstelle war keine Spur. Eigentlich ist es nur ein grosser Park, mit alten Bäumen und viel Rasen. Dadurch ziehen sich gepflasterte Strassen und man kann den ganzen Garten mit dem Auto durchqueren.Es kann natürlich sein, dass wir irgendetwas übersehen haben, aber meines Erachtens muss der botanische Garten nicht unbedingt auf die Liste der abzuarbeitenden Sehenswürdigkeiten von Asuncion.
Zwei Dinge fand ich dennoch sehenswert. Einmal dieses Haus von Sr. Lopezund dieses Schild, was besagt, dass Fahrübungen hier verboten sind.Natürlich beachtet dieses Schild keiner und überall sieht man 10-jährige oder jünger, ihre Runden auf ihrem Moped drehen.
Den botanischen Garten haben wir nun endlich abgehakt und jetzt weiss ich, dass wir damit bis gestern auch nichts verpasst hatten.

Samstag, 22. Mai 2010

Apartment in Asuncion gesucht

Marie fährt jeden morgen mit dem Bus 1,5 h zur Schule und natürlich am Nachmittag den gleichen Weg zurück. Das nervt sie und jetzt wollen wir ihr ein kleines Apartment, in der Nähe ihrer Schule suchen. Gestern machten wir uns schonmal mit dem Auto auf die Suche. Angebote waren da, so wie in diesem neu gebauten Apartmenthaus, wo zwei Zimmer mit Bad,Küche und Wohnzimmer für 5.000.000 Gs zu haben sind.Leider nicht unsere Preisklasse, denn unsere Vorstellungen liegen bei 350.000 Gs bis 450.000 Gs und da ist es schwer in Asuncion etwas brauchbares zu finden. Unsere gestrige Suche blieb ergebnislos und nun werden die Zeitungen gewälzt.
Bei unserem kleinen Ausflug in die Seitenstrassen von Asuncion sahen wir wieder mal die andere Seite des armen Paraguay's.
Riesige Villen sind auch hier in Paraguay ein Muss für jeden, der zur gehobenen Gesellschaft gehören will und davon gibt es nicht wenige.

Montag, 26. April 2010

"Chacomer" in Asuncion

Marie's Roller braucht neue Gummis am Lenker, aber in den kleinen Ersatzteilläden in unserer Nähe, waren diese nicht zu bekommen. Also fuhr ich heute in die zentrale Geschäftsstelle von Chacomer, in Asuncion.Hier, an der der Avda. Eusebio Ayala, findet man alles, von der Fahrradpedale bis zur Harley Davidson.In dem gut sortierten Geschäft, zeigte ich dem Verkäufer das gesuchte Teil und schnell hatte er das passende Ersatzteil gefunden.
Heinz, der mich heute begleitete, war begeistert von den Quads und musste auch gleich einmal Probe sitzen.Für Motorrad- und Tuningfans eine gute Adresse und immer einen Besuch wert.

Donnerstag, 19. November 2009

schlendern über den Mercado Quadro

Nachdem am letzten Donnerstag schon mein Vater in Paraguay Geburtstag feierte, ist heute meine Mutter an der Reihe. Bevor aber ordentlich gefeiert wird ging es heute morgen auf den Mercado Quadro, einem der grössten Märkte Paraguay's im Zentrum von Asuncion.Hier bekommt man alles vom Badelatschen, über Gemüse bis hin zur Schildkröte oder Kaninchen. Nicht's für empfindliche Mägen ist die Fleischhalle, wo sich Düfte von Fleisch, getrockneten Därmen, Fisch, Obst und Kräutern zu einem herben Geruch mischen.Meine Mutter war fasziniert von der Geräuschkulisse und dem südamerikanischen Flair, der durch die Markthallen zieht. Gegen zehn Uhr zeigte das Thermometer bereits 36C° und wir fuhren wieder nach Aregua. Ein kurzes Mittagsschläfchen und nun geht es nach Villeta wo wir heute bei Freunden mit einem zünftigem Asado und lecker Bierchen den Geburtstag feiern.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Feiner Landregen

Einer der regenreichsten Monate in Paraguay ist der Oktober und wenn es regnet, regnet es richtig. Diese Bilder machte Helmut gestern in der Hauptstadt.An solchen Tagen sollte man sich gut überlegen, wo man sein Auto parkt. Es ist schon vorgekommen, dass Fahrzeuge erst am anderen Ende der Stadt wieder "aufgetaucht" sind.

Dienstag, 13. Oktober 2009

"Das schwarze Loch"

Dass die Strassen in Paraguay nicht immer die besten sind wissen wir, aber auch bei den selten vorhandenen Fusswegen sollte man immer vorsichtig sein. Marie entdeckte dieses schwarze Loch in Asuncion, welches direkt in die Kanalisation führt.Ein Meter freien Fall und nasse Beine, konnte sie durch ihre Aufmerksamkeit verhindern.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Boxenstopp in Paraguay

Kein Durchkommen gab es heute auf der Aviadores del Chaco, vorm Shopping del Sol.Vollsperrung für einen Prominenten, den wir alle kennen. Der Frontmann von "Dont drink and drive" Mika Häkkinen ist auf Promotiontour für Johnny Walker und lenkte seinen Mercedes über den Asphalt von Asuncion. Trotz starkem Regen waren viele Paraguayer gekommen um ein Foto von dem berühmten Rennfahrer zu bekommen.Mika fuhr zwei Stunden einen VIP nach dem Anderen, in einem 550 PS starkem Mercedes spazieren und hatte damit seine Arbeit getan.Bis heute war dies bestimmt der teuerste Taxifahrer Paraguay's aber ob Johnny Walker mit dieser Werbeveranstaltung den Zuckerrohrschnaps aus den paraguayischen Häusern verdrängt, wage ich zu bezweifeln.