Donnerstag, 26. März 2015

100% Baumwolle

Unser Nachbar hat in diesem Jahr ca. einen Hektar Ackerland mit Baumwolle bestellt.
Der Sommer in diesem Jahr war feucht und so fällt die Ernte sehr gut aus. Insgesamt zehn harte Arbeitstage, vom Pflügen, übers Säen bis zur Ernte braucht ein Arbeiter für die Bestellung, bevor er die Wattebuschel verkaufen kann.
Nach der Ernte und dem Verkauf werden ca. 2.000.000Gs in seiner Hosentasche hängen bleiben und dafür kann er sich schon ein paar Nickis aus 100% Baumwolle leisten.

Montag, 23. März 2015

Urlaubsende, Herbstanfang und Zeitumstellung

Am Samstag hieß es wieder Abschied nehmen von Paraguay und wir brachten Dirk und Beate zum Flughafen.
In der Zwischenzeit dürften sie wieder gut in der Heimat gelandet sein. Und da es heute gleich wieder an die Arbeit geht, schicke ich hier noch schnell ein paar Erinnerungen an Paraguay hinterher. Zum Beispiel an die Tour zum Salto Kristall, der mit einer neuen Treppe auf uns wartete.
Die Besteigung des Sachsenberges (Cerro Acahay) war da schon etwas anstrengender, doch der Blick von hier oben ist die Kraxelei alle Mal wert.
Für uns kehrt nun wieder der Alltag ein und da uns die Zeitumstellung gestern eine Stunde mehr zur Verfügung stellte, starten wir auch ausgeruht in den Herbst.
So, und ich werde jetzt erst einmal die ganzen leeren Leckerbierchenflaschen der letzten Woche entsorgen.

Montag, 16. März 2015

Kurztrip nach Paraguay

Es ist nun schon das vierte Mal, dass unser Freund Dirk uns besucht und so landete er vergangenen Mittwoch pünktlich auf dem Asuncioner Flughafen.
Und er kam nicht alleine sondern brachte seine Freundin Beate mit nach Paraguay. Nachdem dann die ersten obligatorischen Begrüßungsleckerbierchen vernichtet wurden, tauchten die beiden gleich voll in das harte Farmleben ein und dazu gehört natürlich auch ein Gang an den Melkstand.
Doch der eigentliche Grund für seinen Besuch, war sein vierzigster Geburtstag, den wir dann am Freitag auf der Farm feierten.
Es gab Schwein am Spieß, natürlich jede Menge Geburtstagsleckerbierchen und wir feierten bis weit in den frühen Samstagmorgen.
Nachdem wir dann den Samstag zum entspannen nutzten, ging es gestern über Stock und Stein in die paraguayische Pampa.
Da auch auf unserer kleinen Farm das Essen nicht vom Himmel fällt, gab es heute die erste Lektion in Sachen jagen, erlegen und zubereiten. Nach einer kappen Stunde hatte dann der Hahn das Nachsehen und brodelt nun im Suppentopf.
Pünktlich zum Frühlingsanfang landen die beiden dann wieder in Deutschland, doch bis dahin haben wir noch einiges vor.

Dienstag, 10. März 2015

Wo gibts denn Spargel in Paraguay?

Wenn mich jemand fragt, was ich in Paraguay vermisse, gehört Spargel immer mit zu den Topantworten. Es gibt zwar Spargel zu kaufen, aber keinen frischen, sondern nur in Gläsern oder tiefgefroren und das zu hohen Preisen. Doch vor ein paar Wochen erfuhren wir im Internet, dass es einem pfiffigen Spargelbauern gelungen ist, die leckeren weißen Stangen anzubauen. Das mussten wir uns natürlich anschauen und so waren wir am vergangenen Wochenende vor Ort, um die ganze Sache zu inspezieren.
Sabine und Michael sind seit eineinhalb Jahren in Paraguay und betreiben in Chololo die Granja Sami. Hier haben sie in der letzten Zeit ordentlich Hand angelegt und neben ihrem Gästebetrieb, hält die Landwirtschaft und ihre Tiere die beiden in Form. Die Besichtigung der Spargelbeete hatte auch einen angenehmen Nebeneffekt, denn auf der Granja wird einmal im Monat zum Essen geladen und wir meldeten uns ein paar Tage zuvor zum Spanferkelschmaus an.
Nach dem Essen erklärte uns dann der "Boss" Michael alles, was wir über Spargel wissen wollten bevor wir am Nachmittag dann, wieder etwas schlauer, nach Hause auf unsere kleine Farm sausten.
Wann genau die erste große Ernte ins Haus steht, ist noch nicht ganz sicher, aber wenn es soweit ist, sind wir mit Sicherheit wieder einmal in Chololo.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Das Pferd im Haus erspart den ...

Rasenmäher.
Seit dem wir in Paraguay leben, ist eigentlich so ziemlich immer etwas kaputt. Momentan ist es unser Rasenmäher, der den Geist aufgegeben hat und mit Motorplatzer im Schuppen steht. Doch wir haben ja unsere Pferde und den Esel und so müssen diese, anstatt auf die Weide nun zu uns auf den englischen Rasen.
Die Sache hat neben dem kurzen Rasen noch einen zweiten erfreulichen Nebeneffekt. Anstatt, dass ich mit dem Rasenmäher durch die Sonne wetzen muss, kann ich mich auf die Terrasse setzen, den Arbeitern bei der Arbeit zu schauen und dabei ...? Genau, -ein eisgekühltes lecker Bierchen genießen.