Donnerstag, 15. April 2010

Gänsehaut

So langsam gehen wir auf den Winter zu und während das Thermometer am Tage 28°C anzeigte, rutschte es gestern Nacht auf 15°C runter. Die Paraguayer kennen ihren Wettergott und haben immer eine dicke Decke dabei.Die nächsten Tage, werden aber wieder warm, mit angesagten 30°C und meine Socken bleiben noch im Schrank.

Mittwoch, 14. April 2010

Männerwirtschaft

Helmut hat mich verlassen und ist für ein paar Tage nach Deutschland gereist.
Bis sie wieder kommt, schmeiss ich hier den Laden alleine und gestern ging es mit voll besetztem Auto auf's Land. Paul mit seiner Freundin und seinem Kumpel begleiteten mich und Heinz, der für ein halbes Jahr in Paraguay weilt, schloss sich uns an.
Heute habe ich auch gleich alle eingespannt und jeder bekam seine Aufgabe.
Rosa war für's Kochen zuständig und bereitete uns ein lecker Mittagessen.Heinz meldete sich freiwillig zum Rasen mähen und stellte die Ordnung auf der Wiese wieder her.Paul und Derlis bewaffneten sich mit Schippe und Spaten und beendeten die Erdarbeiten am Teich.Natürlich hatte auch ich meine Aufgabe und neben der Arbeitsverteilung, baute ich weiter am Ofen.
Nach getaner Arbeit ist gut ruhn und da ist unser Bach der ideale Ort.Helmut, du siehst, wir haben alles im Griff und du brauchst dir keine Sorgen machen. So, und jetzt gibt es ein lecker Bierchen zum Feierabend.

Sonntag, 11. April 2010

Bauch "frei"

Es gibt viele schöne Fotomotive in Paraguay, aber selten bekommt man so viele, schöne Bäuche vor die Linse.

Samstag, 10. April 2010

bezahlbarer Kopfschmuck

In Paraguay ist Fussball Volkssport Nummer eins und natürlich halten die Fussbälle nicht ewig. Wegschmeissen muss man den kaputten Ball aber nicht gleich, denn umfunktioniert zum Hut, stellt er eine hübsche Kopfbedeckung dar.Man muss nicht Lagerfeld oder Gucci heissen, um neue Trend's zu kreieren.

Donnerstag, 8. April 2010

ein Ofen muss her

"Ich will ein Ofen mit Ofenbank" Helmut's Wunsch ist mir Befehl und so bin ich, seit zwei Tagen, am Ofen bauen. Für mich völliges Neuland, aber Internet und ein paar Bücher helfen weiter. Gemauert wird nur mit Lehm, welcher auf unserer kleinen Farm überall zu finden ist. Die warme Luft wird über einen Zug unter der Sitzbank durchgeführt, bevor sie dann nach draussen, in den Schornstein zieht.Nach zwei Tagen "harter Arbeit", steht die Bank und das Podest für den Feuerraum.Bevor weiter gebaut werden kann, muss ich noch eine Ofentür besorgen. Solange ruht die Baustelle, aber Eile ist geboten, denn der Winter lässt nicht mehr lange auf sich warten und der Ofen braucht noch vier bis sechs Wochen zum austrocknen.
Ob der Qualm dahinzieht, wo er soll und ob die Konstruktion unser Häuschen heizt, wird sich zeigen, doch ich bin zuversichtlich und stapel schon mal das Brennholz.