Dienstag, 5. Oktober 2010

Zement wieder teuer

Es bahnte sich schon seit einigen Wochen an. Der Zement ist teuer wie lange nicht mehr und ich musste heute tief in die Tasche greifen um einen Sack Zement zu bezahlen. Vor sechs Monaten kostete mich der 50kg Sack in Asuncion 37.000Gs. Heute zahlte ich in Ybycui 58.000Gs für 50kg. Das ist eine Preissteigerung um fast 60% und war auch mein teuerster Sack Zement, den ich je gekauft habe. Ich bin mir sicher, der Preis wird auch wieder nach unten gehen und so lange wird die Maurerkelle etwas geschont.

Montag, 4. Oktober 2010

der Kakibaum

Er wurde uns als Apfelbaum verkauft und fand im letzten Frühjahr einen schönen Platz in unserem Obstgarten. Er ist gut angewachsen und blüht jetzt das erste mal, aber irgendwie hat der Blütenstand überhaupt keine Ähnlichkeit mit einer Apfelblüte.Unseren Nachforschungen zu Folge handelt es sich wahrscheinlich um einen Kakibaum. Wir sind darüber nicht böse und werden die Baumschule auch nicht auf Entschädigung verklagen, sondern freuen uns über eine weitere Frucht in unserem Früchteangebot.

Dia de San Francisco

Das Wochenende ist vorbei und die Woche beginnt mit Wetter zum im Bette bleiben. Bei 15°C und Regen, machten wir uns trotzdem auf den Weg zu unserer kleinen Farm.
In der letzten Woche, wurde ich vom Direktor, der in unserer Nähe gelegenen Grundschule angesprochen und gefragt, ob ich für die Schule ein paar Stühle und Tische aus Acahay mitbringen könnte. Natürlich eine Selbstverständlichkeit und so machten wir heute einen kurzen Stop beim Tischler und luden die Möbel auf unsere Ladefläche.
Jede Stadt, Dorf oder Gegend, hat in Paraguay seinen Schutzpatron und für die Gegend, um unsere Farm herum, ist der heilige Franz zuständig. Einmal im Jahr bedankt man sich bei seinem Schutzpatron für alles Gute, was einem widerfahren ist, mit einer morgentlichen Messe im Gotteshaus und anschliessendem Festmahl. Für viele Hühner ist dieser Tag nicht unbedingt ihr Glückstag und sie landen im Kochtopf.
Heute ist Dia de San Francisco und wie der Zufall es will, liegt die Schule, wo wir die Tische und Stühle abliefern sollten, gegenüber der kleinen Gemeindekapelle und die Dankesmesse, für den heilige Franz, war gerade vorbei als wir vor der Schule, mit den neuen Bestuhlungen hielten.Anlässlich des heutige Festages, wurde auch hier ein Festmahl für die Schüler und Lehrer zubereitet. Gekocht wurden Tallarines mit Hühnchen und vier grosse Töpfe standen auf der Feuerstelle. Die Regie über Kochlöffel und Salzfass, hatte die Lehrerin der Vorschulkinder und bei der Essensausgabe standen alle Schüler in Reih und Glied.Natürlich wurden wir herzlich zum Essen eingeladen und da unser Bauch auch noch leer war, nahmen wir die Einladung gerne an. Eine ordentliche Portion Nudeln mit Hühnchen wurde uns serviert und wir durften zusammen mit den Kleinsten der Schule, seit langer Zeit mal wieder die Schulbank drücken und im Klassenzimmer der Vorschulkinder unseren Bauch voll schlagen.Das Essen war super lecker und gut gestärkt kamen wir auf unserer kleinen Farm an. Mit im Gepäck, eine Erfahrung mehr über die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Paraguayer die man erlebt haben muss.

Samstag, 2. Oktober 2010

fliegende Händler

Für Paraguay typisch, sind die fliegenden Händler, die mit vielem sinnlosen und sinnvollen Geschrapel an den Haustüren klingeln. Ob Besen, Töpfe oder Sonnenbrillen, man muss nur warten und irgendwann bekommt man ein Angebot direkt an der Haustür. Bei uns auf der Kartbahn klopfte gestern ein Schlüpfer, T-Shirt, Wasserhahn und Taschenlampenvertreter an und wollte seinen Rucksack etwas leichter machen.Natürlich wurde auch was gekauft und der Umsatz brachte ihm scheinbar genügend Gewinn ein, denn am Ende bestellte er sich ein lecker Bierchen. Das nennt man dann Geldkreislauf.
Es war ein langer Tag gestern, der um Mitternacht zu Ende ging und nachdem ich nun auch weiss, dass uns morgen eine Stunde geklaut wird, wird heute ein ausgiebiger Mittagsschlaf gehalten.

Freitag, 1. Oktober 2010

Start in den Oktober

Der Oktober hat begonnen und in Aregua ist so einiges los an diesem Wochenende. Heute starten wir mit Parakarting in die Sommersaison 2010/2011 und erwarten in den nächsten Tagen die ersten mutigen Badegäste.
Morgen gibt es an der Playa Municipal die traditionelle "Fiesta de Frutilla" mit Livemusik, unter anderen von q-mbia Juan und los k-chorros de la linea 3.
Ein anstrengendes Wochenende steht also bevor und es geht in das letzte Viertel dieses Jahres. Am Sonntag bekommen wir zur Hilfe eine Stunde geschenkt und stellen unsere Uhren auf Sommerzeit um eine Stunde zurück. Aber was macht man mit dieser Stunde, feiern oder schlafen?
nachträgliche Korrektur: Das stimmt so nicht ganz, da war wohl der Wunsch, Vater des Gedanken. Die Uhr wird natürlich eine Stunde vorgestellt.