Montag, 12. März 2012

hausgemachter Guajavawein

Im Juli letzten Jahres starteten wir unsere erste Weinprobe mit selbst geernteten Pampelmusen. Das Ergebnis dieses selbstgebrauten Weines, regte bei der Verkostung alle erdenklichen Gesichtsmuskeln zum anspannen an und kein Schwepesgesicht hätte unseren Gesichtszügen das Wasser reichen können. Nun starteten wir den nächsten Versuch mit Früchten der Saison, wobei die Guajava die Grundlage für unseren nächsten Weinherstellungsversuch bildete. Ca.3kg Früchten, 500g Zucker und 8l Wasser, rührten wir vor 4 Wochen zusammen und ließen dem Gährungsprozess seinen Lauf. Vor ein paar Tagen konnten wir dann zum ersten mal ein Glas Wein abzapfen. Das Ergebnis war überraschend. Ein fruchtiger, süßer Sommerwein war entstanden, der auf Eis serviert, genau das richtige Getränk, für die momentanen, heißen Sommernächte ist. Und weil der Wein so gut gelungen ist, habe ich heute gleich noch einen Eimer Guajava gepflückt und Helmut hat einen weiteren Kanister Wein angesetzt.
Ich glaube allen so genannten "Weinkennern" stellen sich allein bei dem Wort Guajavawein die Nackenhaare hoch, doch ich denke die Sache liegt im Auge des Betrachters und würde ich die Wahl zwischen einem "1787 Chateau d'Yquem" und einem Guajavenwein vom Weingut Parakay haben, würde mir die Entscheidung nicht schwer fallen.

Kommentare:

Stadtmusikant hat gesagt…

Na dann mal PROST. Lecker Bierchen steht aber nach wie vor noch auf der Getränkekarte, oder?

parakay hat gesagt…

Lecker Bierchen steht nach wie vor ganz oben auf der Getränkekarte.
Prost in den Frühling

Anonym hat gesagt…

Hebt bitte ein Gläschen für Opa und mich auf.
Mutti